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    Einträge 1-9 / 9

    Seite 1 von 1

  • Markus Krammer
    10.03.2011 14:34 Uhr

    Wir sind eine kleine Steuerkanzlei mit Standardkonfiguration WTS Fileserver Kommserver, Fileserver und Terminalserver arbeiten unter Windows 2003 Server. Zum Fileserver: Primergy TX 200 PS200 - D1419 mit Windows 5.2 (Service Pack 2), also Windows 2003. Zum Terminalserver: Primergy TX 200 S3, PS 300 - D2019, mit Windows 5.2 R2 (Service Pack 2), also Windows 2003 Server R2.

    Es steht DATEV Pro an und die Server sind jetzt schon etwas langsam. Die Kapazität des Bandlaufwerks ist an der Grenze, USB - Platten haben nicht funktioniert als Sicherungsmedium. Folgende Möglichkeiten stehen zur Auswahl:

    1. Virtualisieren von Fileserver und Terminalserver mit VMware, Anschaffung eines neuen Rechners mit neuem OS in 2013;

    2. Wie 1) doch mache man sich die Mühe und installiere einen Windows 2003 64 Bit Fileserver

    3. Neuinstallation mit Windows 2008 und Kauf eines leistungsfähigen Servers

    4. DATEV ASP (die Argumente sind gut aber die Kosten sind hoch, vor allem warum soll man die Hardware physikalisch einzeln bezahlen wenn man ein großes Gerät virutalisieren kann)


    Was täte die Netzgemeinde ?

    BTW: Ich bin angenervt weil ich den Text den ich hier gerade schreibe, nicht mehr lesen kann.

  • System Administrator
    10.03.2011 15:02 Uhr

    Hallo Herr Krammer,

    definieren Sie mal eine kleine Steuerkanzlei. Wie viele Leute, welche Programme, wieviele Daten. Exchange etc?
    Drucker? 64bit tauglich? DatevNet? (Wohl Ja) Datevnet Pro? (sollte dann umgestellt werden?)
    PartnerASP?
    Budget?
    Wartungsvertrag ja/nein?

    Pauschal kann man das nämlich nicht sagen.

    Und, hmm für eine Aussage der Netzgemeinde würde ich ein anderes Forum empfehlen :)

  • Armin Wolf
    10.03.2011 15:35 Uhr

    Weiter Fragen:

    - Sind die Clients noch OK (Zuverlässig, Lautstärke, Bildschirmgröße, auch Dualscreen?)
    - Netzwerkgeschwindigkeit (Gigabit)

    Wenn alle Arbeitsplätze neu gemacht werden müssen, rechnet sich durchaus auch die traditionelle Client- Server- Umgebung.

    Beim Neukauf auf den Stromverbrauch achten!

  • Markus Krammer
    10.03.2011 17:42 Uhr

    OK ...

    wir sind 7 Mann. DATEV net haben wir, DATEV pro kommt, evtl. auch DATEV net Pro.

    die clients sind XP 32 bit Professional Rechner mit 1 GB, allerdings etwas älter, d. h. man kriegt die größtmögliche Bildschirmauflösung des Bildschirms mit der Grafikkarte nicht hin - das will aber auch keiner. Auf diesen Maschinen wird nur die WTS Sitzung gestartet. Die clients laufen gut.

    Drucker 64bit tauglich hab ich nicht geprüft, wohl ja. Wir haben einen DATEV Systempartner, aber ich mach die EDV zunehmend selber ...

    Netzwerk 100 MBit, der Kommserver ist eine XP Maschine 32 bit mit 2 GB.

    Wir haben Exchange auf dem Fileserver laufen.

  • Armin Wolf
    10.03.2011 19:36 Uhr

    Sehr geehrter Herr Krammer,

    ich lese:
    >kriegt die größtmögliche Bildschirmauflösung des Bildschirms mit der Grafikkarte nicht hin

    Es gibt keine "größtmögliche Bildschirmauflösung" sondern die naive Auflösung. Darf ich Sie darauf hinweisen, daß Flachbildschirme unbedingt in ihrer naiven Auflösung betrieben werden müssen. Die Schriftgröße ist dann über die Fontgröße einzustellen. Alles andere ist Murx, und hat eine unscharfe Zeichendarstellung zur Folge. Dok.-Nr.: 0908081 Bitte beachten Dok.-Nr.: 1080037
    Achtung: 24' Monitore nutzen 1900*1200
    oder - Sie nutzen doch nicht etwa alte Röhren???

    >Netzwerk 100 MBit

    Damit werden sich die grafiklastigen schicken Überschriften nicht wirklich schnell aufbauen.

    >allerdings etwas älter

    Die Kisten brauchen vermutlich mehr Strom als notwendig, und sichd sicherlich nicht geräuschlos.

    -> Überlegen Sie sich, ob sie nicht neue Clients z.B. kaufen mit:
    - Gigabit- Karte on Board
    - aktueller Energiespar- Prozessor (4- Kern), 4 GB Speicher
    - Dualscreen- GraKa
    - Windows 7 Prof

    Auch Fileserver müssen nicht unendlich teuer sein: Server

    Ich möchte keine Werbung machen, aber in der Summe muß die neue Hard- und Software für 10 Stationen nicht mehr als 10.000 EUR kosten.

  • der CSW
    14.03.2011 08:13 Uhr

    Sie meinen sicher die "native Auflösung" ;

  • Markus Krammer
    16.03.2011 14:34 Uhr

    was ist denn nun die Meinung der Gemeinde ?

    1) Windows 2003 32 bit virtualisieren und einen Rechner kaufen

    2) Windows 2003 64 bit nehmen und einen kleinen Rechner kaufen

    3) Windows 2011 64 bit nehmen und einen großen Rechner kaufen

    7 Arbeitsplätze, klassisch mit WTS Fileserver Kommserver, EXCHANGE.

    Was sind die Meinungen darüber, ob es reicht, Windows 2003 32 Bit zu behalten bis 2013 - mit DATEV Pro ?

  • Karl-H. Kündgen
    17.03.2011 17:25 Uhr

    Lösung bei uns:

    Alten Windows SBS 2003 R2 Server als Domänen-Controller-Server, Exchange, Kommserver und Sicherungsserver weiterbetreiben.

    Neuen Server mit 2 x Windows Server 2008 R2 (Virtualisiert) (1 x WTS, 1 X Fileserver)
    (40 GB Ram, 8 Festplatten im Raid 10)
    Z.B.: Wortmann VMWare Server

    Dazu 6 mal Office 2010 Standard

    + 1 USV
    + 1 Management-Karte USV
    + 1 Sicherungssoftware
    + 1 VPN Router (damit man auch von unterwegs arbeiten kann)
    + Einrichtung durch Systempartner

    Preis: 14.000 Euro (netto)

    Gruß

  • Steffen Tropitzsch
    12.04.2011 00:41 Uhr

    Hallo Herr Krammer,

    ob Ihre alte Server-Hardware noch tauglich ist, sollten Sie nicht zu sehr am Betriebssystem der beiden Server festmachen.
    Es stellt sich für mich vielmehr die Frage, wie hoch die Prozessorlast und die Arbeitsspeicherauslastung des Terminalservers ist, wenn alle Kollegen arbeiten.

    Der Terminalserver könnte etwas zum Flaschenhals werden, da man ca. 1-2GB Arbeitsspeicher pro User rechnet, sofern diese auch noch Office nutzen - und so wie es aussieht haben Sie als Betriebssystem Windows 2003 Server R2 32bit und dieses kann nur 4GB Hauptspeicher verwalten.

    Daraus ergibt sich, dass ein neuer Terminalserver (mit Betriebssystem Windows Server 2008 R2 - ist zu raten) evtl. angeschafft werden soll.

    Windows Server 2003 bitte nicht mehr kaufen (gibt es offiziell nicht mehr), da dieses im Vergleich zur neueren Variante auch einige Leistungsmerkmale weniger aufweist (v.a. beim Terminalserver).

    Zum Schluss noch ein Rat: Fileserver (evtl. in Verbindung mit Emailserver und DC) und Terminalserver auf unterschiedliche physischen Maschinen verteilen.

    Herzliche Grüße
    Steffen Tropitzsch