Zur DATEV-Community

DATEV Community Archiv

Zurück zur Foren-Übersicht Zurück zum Forum

Hyperthreading ein oder aus ?

ARCHIV

Sie befinden sich im Archiv der DATEV-Community

Die DATEV-Newsgroup wurde im November 2015 zur DATEV-Community. Diese Seiten sind ein Archiv der Beiträge aus der bisherigen DATEV-Newsgroup. Sie können hier nicht kommentieren oder neue Themen einstellen. Für neue Kommentare oder Beiträge melden Sie sich einfach in der DATEV-Community an.

zur DATEV-Community

    Einträge 1-11 / 11

    Seite 1 von 1

  • Andreas Benne
    01.12.2011 07:58 Uhr

    Guten Morgen und Hallo,

    ich bin gerade mal wieder über die (eigentlich bekannte) Tatsache gestolpert, dass Prozessorkerne mit deaktiviertem Hyperthreading schneller arbeiten als mit aktiviertem Hyperthreading.

    Heisst auf deutsch: Wenn genug Kerne vorhanden sind, dann lieber Hyperthreading abschalten.

    Hat schon jemand damit herumexperimentiert ob das etwas bringt?

    Gibt es von Datev eine Empfehlung dazu? Hat Datev das Thema überhaupt schon mal untersucht?

    Quelle und Grund meiner Frage:
    Microsoft erwähnt beim neuen SQL Server 2012 nochmal explizit, dass er schneller läuft wenn Hyperthreading deaktiviert ist. (Das ist ja eigentlich nichts Neues)
    http://msdn.microsoft.com/de-de/library/ms143760%28v=SQL.110%29.aspx

    Aus meiner Frage zur Anzahl der verwendeten CPUs beim SQL Server (siehe vor einigen Wochen) , komme ich zu dem Schluss dass Datev in der Regel nur eine CPU verwendet, keinesfalls jedoch 4 bis 16 CPUs, was die Standard-Edition vom SQL-Server durchaus unterstützt.

    Meine Folgerung: Hypertheading abschalten sofern im Server 4 oder mehr physische Kerne vorhanden sind....

    Mit freundlichen Grüssen,
    A.Benne

  • Armin Wolf
    01.12.2011 08:54 Uhr

    Hallo Herr Benne,

    Können Sie das mit Meßwerten aus RewePro bestätigen?
    C:\DATEV\PROGRAMM\RWApplic\Leistungsindex.cmd

    Meine Beobachtung am FileServer zeigt aber, daß während des normalen Arbeitens im Task- Manager keine nennenswerte Prozessorlast zu erkennen ist, aber im Ressourcenmonitor immer wieder von Zugriffszeiten von mehr als 8 Millisekunden berichtet wird; insbesondere auch bei Schreibzugriffen des SQL- Servers auf dem Systemlaufwerk, welches nicht performance- optimiert ist.

    Frage an DATEV: Wie lassen sich diese Temp- Aktivitäten in ein RAM- oder SSD- Laufwerk auslagern?

    Gruß A.Wolf

  • Andreas Benn
    01.12.2011 10:09 Uhr

    Hallo Herr Wolf,

    Zitat von Armin Wolf


    Können Sie das mit Meßwerten aus RewePro bestätigen?
    C:\DATEV\PROGRAMM\RWApplic\Leistungsindex.cmd

    Was genau bestätigen? Ich rede von CPU Last auf dem Datev-SQL-Fileserver, aber theoretisch sind die Erkenntnisse auf lokale Maschinen mit lokalem SQL-Server (typischer Weise Laptop) übertragbar. Wenn Sie also einen Laptop mit 4 echten Kernen haben, würde ich vielleicht Hyperthreading abschalten.

    Zitat von Armin Wolf


    Meine Beobachtung am FileServer zeigt aber, daß während des normalen Arbeitens im Task- Manager keine nennenswerte Prozessorlast zu erkennen ist....

    Sie wissen aber, dass, wenn nur ein einzelner Kern von max 8 vollkommen ausgelastet ist, der Taskmanager alle acht zu je 12,5% anzeigt..... was man dann so interpretieren muss, dass ein einzelnes Programm einen einzlen Kern zu 100% auslastet und die anderen nicht benutzt.

    Zitat von Armin Wolf


    ...., aber im Ressourcenmonitor immer wieder von Zugriffszeiten von mehr als 8 Millisekunden berichtet wird; insbesondere auch bei Schreibzugriffen des SQL- Servers auf dem Systemlaufwerk, welches nicht performance- optimiert ist.
    Frage an DATEV: Wie lassen sich diese Temp- Aktivitäten in ein RAM- oder SSD- Laufwerk auslagern?

    An den Zugriffszeiten würde ich mich nicht stören. Die Wartenschlangenlänge ist das Einzige was wirklich wichtig ist. (die BLAUE Linie im Graph vom Datenträger vom Ressourcenmonitor)

    Sobald die WARTESCHLANGE am oberen Anschlag ist, kommen die Platten nicht mehr mit.

    Die Master-Datenbank liegt in der Tat auf dem Systemlaufwerk, welches als (typischer Weise) RAID1 nicht schnell bei Schreibzugriffen ist. Ausserdem habe ich beobachtet, dass Datev bei SQL-Anpassungen (oder so ähnlich) durchaus recht aktiv auf dem Systemlaufwerk ist und nicht nur das offizelle Datenlaufwerk windvsw1 benutzt.

    Ich glaube nicht dass man den Datev-SQL-server überreden kann ("konfigurieren") irgend etwas anderes als das Systemlaufwerk für die Masterdatenbank sowie diese temporären Aktivitäten zu verwenden. Man kann Windows natürlich auf einer SSD oder auf einem RAID10 installieren.... aber das ist mit Kanonen auf Spatzen geschossen....meiner Erfahrung nach ist der Engpass die CPU. Datev verwendet nämlich (fast) immer nur eine CPU mit dem SQL-Server. Das Systemlaufwerk ist duchaus schnell genug so wie es ist. (Siehe Warteschlange beim HD-Zugriff)

    mfG,
    A.Benne

  • Armin Wolf
    01.12.2011 10:54 Uhr

    > Was genau bestätigen?

    Daß das Arbeiten bei ausgeschaltetem Hyperthreading flüssiger geht.
    Einfach mit dem Leistungsindex messen und vergleichen.
    (Die Messungen dauern lange, insbesondere, wenn der Server umkonfiguriert werden soll)

    Gerade beim Einzelarbeitsplatz laufen diverse Tasks nebeneinander ab:
    - SQL- Server
    - DATEV- Anwendungen
    - Systemtasks, Cache usw.
    - Mediaplayer ;-)

    In der Kanzlei wird man wohl mehrere Testläufe benötigen, um zu sehen, welche Kombination an welchem Arbeitsplatz am performantesten ist. (Bei mir sind eben mehr als ein Dutzend "Anwendungen" aktiv)

    > Sie wissen aber, dass, (Taskmanager) [...]

    Ansicht / CPU- Verlauf / "Ein Diagramm pro CPU" auswählen

    > Zugriffszeiten / Länge der Warteschlange

    Ich habe ein Problem mit Zugriffszeiten > 5 bei Lesezugriffen in der SQL- Datenbank.
    Eine Warteschlange beim Schreiben ist mir egal, solange der Cache funktioniert.

    Allgemein:
    Wir müssen unterscheiden:
    - Beim täglichen Arbeiten müssen zig- tausend Kleinstzugriffe superperformant abgearbeitet werden
    - Bei Admin- Zugriffen (Jahresübernahme usw.) wird massive Rechenleistung gefordert.

    Der Admin- zugriff darf keinesfalls die laufende BH ausbremsen, was aber leider in der Praxis passiert!

    DATEV, bitte überprüfen:
    - Läßt sich an den Indices noch etwas optimieren?
    - Läßt sich das Einspielen von Mandanten optimieren (Jahresübernahme, Datenanpassung, Kopieren, usw.)
    - Sind alle Datenbankzugriffe wirlich nötig, oder kann manches im lokalen RAM gehalten werden?

    Frage:
    - Was bringt bei einem unverändertem System der Einsatz von SSD- Platten?

  • Andreas Benne
    01.12.2011 11:41 Uhr
    Zitat von Armin Wolf

    > Was genau bestätigen?
    Daß das Arbeiten bei ausgeschaltetem Hyperthreading flüssiger geht.

    Das ist ja genau meine Frage. Ob jemand ANDERES das schon mal gestet hat bevor ich hier den Hyper-V-Host mit 5 virtuellen Servern runter fahre nur um mal "zumzuspielen".

    Zitat von Armin Wolf


    Gerade beim Einzelarbeitsplatz laufen diverse Tasks nebeneinander ab:
    ....

    Ich hab es ja schonmal erwähnt: Ich rede von dem Serverbetriebsystem auf dem der Datev-SQL-Server läuft und sonst kein anderer nennenswerter Dienst. Auf Clients ist das nur bedingt übertragbar.


    Zitat von Armin Wolf


    > Sie wissen aber, dass, (Taskmanager) [...]

    Ansicht / CPU- Verlauf / "Ein Diagramm pro CPU" auswählen

    Natürlich steht das auf "Ein Diagramm pro CPU" ! Und trotzdem gilt meine Aussage mit der angezeigten CPU-Last. Das ist ja allgemein bekannt. Aber Sie verstehen wohl nicht was ich meine und offensichtlich haben Sie es nicht gewusst.

    Zitat von Armin Wolf


    > Zugriffszeiten / Länge der Warteschlange

    Ich habe ein Problem mit Zugriffszeiten > 5 bei Lesezugriffen in der SQL- Datenbank.
    Eine Warteschlange beim Schreiben ist mir egal, solange der Cache funktioniert.

    [Belehrung]
    Ich meine nicht "eine" Warteschlange sondern "die" Datenträgerwarteschlange.

    Und wenn die Warteschlange grösser 2 oder 3 ist, dann ist der Cache schon längst übergelaufen und packt das sowieso nicht mehr.
    [/Belehrung]

    Ich will Ihnen nicht zu nahe treten, aber sind Sie Hobby-Administrator oder haben Sie das Handwerk irgendwo wirklich gelernt? Wissen Sie überhaupt was mit dem Begriff Warteschlange anzufangen? Falls Sie wirklich ein ernstes Performanceproblem haben, sollten Sie vielleicht jemand vom Fach dran lassen. Abgesehen davon finde ich es aber gut wenn Halbprofis versuchen die Sache zu verstehen - solange sie nichts kaputt machen und ich es nicht reparieren muss ;-)

    Falls ich mich jetzt zu weit aus dem Fenster gelegt habe - Entschuldigung.
    Ich klinke mich jetzt hier mal aus unserer Diskussion aus.

    mfG,
    A.Benne

  • Frank Schoeneberg
    01.12.2011 13:04 Uhr

    Hallo Herr Wolf,

    Ihre Frage zu SSD-Platten hatten Sie bereits gestellt, und verschiedene Schreiber hatten sich dazu geäußert.

    Zu Ihren Performanceproblemen: Wir haben Ihnen jetzt x-mal angeboten, bezüglich einer Performancemessung und - falls erforderlich - auch einer generellen Netzwerkprüfung auf uns zuzukommen.

    Dieses Angebot haben Sie teils mit der Begründung, keine Zeit zu haben, abgelehnt; teils haben Sie darauf nicht reagiert. Ihre Intention, sich in jedem zweiten Beitrag über die Performance zu beklagen, ist mir insofern unbegreiflich.

    Wir - unsere Programmentwickler - sind laufend dabei, Abläufe möglichst zu optimieren, um die Performance zu steigern (auch wenn das nur langsam und schrittweise geht). Auch die Notwendigkeit von Datenbankzugriffen wird immer wieder überprüft.

    In einigen Fällen sind jedoch Performanceprobleme auf die Konfiguration des Netzwerkes zurückzuführen. Und dann nehmen die betroffenen Kunden üblicherweise unsere Unterstützung an.

    Mit freundlichem Gruß
    Frank Schöneberg
    Projekt Markteinführung DATEV pro
    DATEV eG

  • Armin Wolf
    01.12.2011 14:06 Uhr

    Sehr geehrter Herr Schoeneberg,

    es ist eine Tatsache, daß RewePro beim Buchen auf identischer Hardware langsamer ist, als Rewe(rot).
    Daran kann beim besten Willen kein Marketingexperte etwas ändern.
    Gerade bei großen Buchhaltungen und bei getrenntem handels- und steuerrechtlichen Bestand ist das auf jeder DATEV- Installation zu beobachten, nicht nur auf den von mir installierten PCs.

    Geben Sie einer Dame eine Buchungsliste (200 Zeilen) zum Buchen im Accord (nur Zifferen, also komplett ohne Texten!), bei der 5 Konten nicht beschriftet sind (Z.B. Ausgangsrechnungsliste vom Mandenten), und messen Sie die Gesamtdauer incl. Senden & Primanotadruck. (Ausgangssituation: ArbeitsplatzPRO geöffnet)

    Aber die Diskussion, ob wir ein Performance- Problem haben, gehört hier nicht hin,
    sondern ich wünsche mir eine Antwort, welche Auswirkung der Einsatz einer SSD auf enem optimal konfigurierten Server lt. DATEV- Empfehlungdem auf die Performance hat.

    Zum Thema SSD- Platten gibt es bis heute kein aktuelles Statement, woraus eine eindeutige Antwort auf diese einfache Frage herauszulesen ist.

    Lediglich aus dem Posting von Herrn Mann ist herauszulesen, daß er vom Performancegewinn in einem Peer- Server enttäuscht ist. Welches Betriebssystem?

    Herr Schoeneberg, wenn Sie eine konkrete Antwort haben, bitte ich Sie um Nennung derselben, oder um den Link. Wenn Sie meine Frage für unbegreiflich halten, müssen Sie doch nicht antworten oder?

    Gehen Sie davon aus, daß wir schon viele Stunden für Technikeraufschaltungen und Messungen verwendeten. Dieses hat jedoch meistens zum Ergebnis gehabt, daß über kurz- oder lang ein DATEV- Update kam, und damit dieses Performance- Problem behoben war.

    Bei manchen Beiträgen wünsche ich aus persönlichen Gründen einfach nicht, daß jeder sieht, aus welcher Kanzlei meine Beiträge kommen. Daher werden Sie auch keine Serviceanschaltungen mit dem Ansprechpartner "Armin Wolf" finden.

    Ciao, A.W.

  • Frank Schoeneberg
    01.12.2011 14:36 Uhr

    Hallo Herr Wolf,

    doch, ein Statement bekommen Sie hierzu noch von mir.

    Zitat von Armin Wolf

    es ist eine Tatsache, daß RewePro beim Buchen auf identischer Hardware langsamer ist, als Rewe(rot).
    Daran kann beim besten Willen kein Marketingexperte etwas ändern.

    Zuerst, Herr Wolf, ist es - nach Ihren Angaben - eine Tatsache, dass das Buchen bei Ihnen langsamer ist als zuvor. Vielleicht ist das bei anderen Kunden genauso, vielleicht auch nicht. Dazu haben wir uns in der NG aber schon ganz oft unterhalten. Und wie bereits mitgeteilt: Wir wissen, wo unsere Anwender der Schuh drückt! Änderungen gehen aber nicht hopplahopp, sondern nur schrittweise.

    Was das nun mit einem Marketingexperten zu tun haben soll, verstehe ich nicht, ich bin jedenfalls keiner.

    Ich werde auch weder einer Dame, noch einem Herrn, eine Buchungsliste zum Testen geben, das haben ausreichend Kunden - auf unseren Wunsch oder aus eigenem Antrieb - bereits getan. Bei manchem ist das Ergebnis gut, bei manchem nicht. Eine Verallgemeinerung sehe ich nicht.


    Zur Auswirkung des Einsatzes von SSD-Platten lesen Sie deshalb hier von mir nichts, weil es keine verallgemeinernden Aussagen gibt. Bestimmte Vorgänge mit SSD-Platten laufen schneller, bestimmte nicht. Bedenken gibt es hinsichtlich des Dauereinsatzes und der Zuverlässigkeit, und zwar ganz allgemein, wie von Hardware-Spezialisten zu lesen ist.

    Im Übrigen fand ich nicht Ihre Frage unbegreiflich, sondern verstehe nicht, warum Sie sich zwar über die Performance beschweren, jegliche Unterstützung dazu aber ablehnen. Wenn Sie anonym bleiben wollen, ist dies vollständig Ihre Entscheidung. Wenn wir es für notwendig erachten, zur genaueren Problemanalyse Kontakt zu Ihnen herzustellen, uns dies aber nicht möglich ist, können wir nicht helfen.

    Mit freundlichem Gruß
    Frank Schöneberg
    Projekt Markteinführung DATEV pro
    DATEV eG

  • Andreas Benne
    01.12.2011 15:37 Uhr

    Hallo zusammen,

    ich frage mich, Herr Wolf, was das alles in meinem Thread zu tun hat... (Hallo ??!!??)

    Vielleicht könnten die Admins ja alle Posts bis auf meine Eingangsfrage löschen.

    Aber wenn wir hier schon in Smalltalk verfallen....

    Zitat von Armin Wolf


    ....
    sondern ich wünsche mir eine Antwort, welche Auswirkung der Einsatz einer SSD auf enem optimal konfigurierten Server lt. DATEV- Empfehlungdem auf die Performance hat.

    Zum Thema SSD- Platten gibt es bis heute kein aktuelles Statement, woraus eine eindeutige Antwort auf diese einfache Frage herauszulesen ist.

    Sie scheinen ja ganz besessen zu sein von den SSDs. Wenn Datev jetzt sagen würde "SSDs sind ganz toll und sind für Hochleistungsserver zu empfehlen" , sind Sie bestimmt der Erste der das ausprobieren wird, und wohl auch der Erste der sich bei Datev beschwert wenn sie den Performancegewinn nicht an irgend welchen Zahlen ablesen können. Aus diesem Grund sagt Datev lieber nichts.... kann ich verstehen.

    Theoretisch sind SSDs schon schneller als ein RAID 10, aber , aber , aber..... und nur wenn wenn wenn.... meinen Sie Sie würden die wenns und abers verstehen falls das jemand erklärt? Wie ich heraushöre hat es wohl schon mal jemand versucht zu erklären.

    Ein Golf fährt ja auch nicht automatisch schneller als ein A3 nur weil er einen Rennauspuff hat und tiefer gelegt ist, und eine verlässliche Auskunft (so wie Sie es gerne von Datev hätten) bekommen Sie weder von VW noch vom Auspuffhersteller....

    mfG,
    A.Benne

    PS: Habe ich schon erwähnt dass wir den Thread hier von mir aus auch löschen könnten ?

  • Armin Wolf
    01.12.2011 15:48 Uhr

    Sehr geehrter Herr Schoeneberg,

    Wie soll man als Admin reagieren, wenn man in der Mittagspaus erfährt, daß es heute beim Buchen hackelte, und die Meldung betreffs neuer Konten erst aufpiepten, wenn bereits die Belegnummer fertig erfaßt war?

    Ja, am gleichen Server wurden Bilanzen erstellt (diverse Programmverknüpfungen und Stammdatenabgleiche), Rechnungen geschrieben und ein Mandant aus dem RZ geholt.
    siehe Thema: "Bestandsmanager: Rechnungswesen Daten sichern / Rechnungswesen Daten einspielen "

    Daher meine Hardware- Frage, ob durch den Einsatz von neuen SSD- Platten ein Performance- Sprung erreicht werden kann.

    Betreffs der Zuverlässigkeit fragte ich nach RAID1, bekam aber keine Antwort, die mit bei der Entscheidung weiterhelfen konnte. Wie Herr Benne korrekt feststellte, bin ich kein ausgebildeter EDV- Ingenieur, sondern bin auf Ratschläge von Experten angewiesen.

    PS: Auf "Marketingexperte" komme ich aufgrund Ihrer Signatur

  • Felix Brade
    05.12.2011 13:04 Uhr

    Hallo Herr Benne,

    um nochmal auf Ihre ursprüngliche Frage zurückzulenken:

    Wie so oft, kann man die Aussage zu Hyperthreading nicht pauschalisieren. In vielen Fällen und Anwendungsbereichen verhält sich Hyperthreading anders. Wie Sie aber bereits geschrieben haben, lohnt es sich nicht HT einzuschalten, wenn dem System genügend echte Kerne zur Verfügung stehen. Mit HT wird dem System ja im Endeffekt ein ganzer 2. Kern vorgegaukelt, obwohl ihm eigentlich nur ein halber zur Verfügung steht.

    Bei wenigen echten Kernen oder wenn das System hauptsächlich für Anwendungen genutzt wird (WTS/Einzelplatz) kann Hyperthreading evtl. etwas bringen. Die Betonung liegt auf KANN offiziell getestet wurde es nicht von DATEV. Weniger zu empfehlen ist HT auf virtuellen Systemen, die auch einen SQL-Server betreiben. Hier wirkt sich HT im schlimmsten Fall verlangsamend aus.

    Ich hoffe, ich konnte Ihnen diesbezüglich etwas weiterhelfen, auch wenn ich keine konkreten Testerfahrungen liefern kann.

    Mit freundlichen Grüßen

    Felix Brade
    IT-Systemplattform
    DATEV eG