Zur DATEV-Community

DATEV Community Archiv

ARCHIV

Sie befinden sich im Archiv der DATEV-Community

Die DATEV-Newsgroup wurde im November 2015 zur DATEV-Community. Diese Seiten sind ein Archiv der Beiträge aus der bisherigen DATEV-Newsgroup. Sie können hier nicht kommentieren oder neue Themen einstellen. Für neue Kommentare oder Beiträge melden Sie sich einfach in der DATEV-Community an.

zur DATEV-Community

    Einträge 1-15 / 29

    Seite 1 von 2

  • Andreas G. Müller
    13.02.2013 16:57 Uhr

    Sehr geehrte DATEV,
    Sehr geehrte NG-Nutzer,

    Das Aufscheinen einer Diskussion an anderer Stelle des Forums hat mich veranlasst folgende Frage - wiedereinmal - ernsthaft und ohne hämischen Hintergedanken zu stellen:

    Warum wird in der DATEV Newsgroup unter einem Pseudonym veröffentlicht, bzw. warum gestattet DATEV diese Möglichkeit? Für mich hat die Verwendung eines Pseudonyms - wie es auf schwäbsich so schön heist - "ein Geschmäckle".

    Ich stehe zu jedem meiner Beiträge mit meinem Namen, auch dann, wenn die übrigen Mitglieder diesen Beitrag vielleicht abweichend oder negativ beurteilen. Wenn ich als Nutzer der DATEV-Programme an diesen oder an den anderen Mitgliedern Kritik üben möchte, soll und kann ich dies auch mit meinem Klarnamen machen. Niemandem sollte berechtigte Kritik nachteilig ausgelegt werden.

    Wer hingegen unsachlich argumentieren möchte, der sollte nach meiner Auffassung andere Plattformen nutzen. Das DATEV-Forum ist hierfür der falsche Platz. Thematisch und vom Adressatenkreis.

    Ich bin mir darüber bewußt, dass die Verwendung des Klarnamens dazu führen kann, dass man sich Form und Inhalt der Äußerung genauer überlegt. Was daran schlecht sein soll kann ich nicht erkennen. Das Internet und damit die Newsgroup ist kein rechtsfreier Raum. Wenn ich in der realen Welt meinen Nachbarn als Idioten bezeichne, muss ich auch dazu stehen. Nur im Netz scheint die Auffassung zu herschen, dass die Verwendung von Pseydonymen legitim ist.

    Mein persönlicher Appel an die DATEV wäre, dass die Verwendung von Pseydonymen verboten wird. Dann könnte man sich auch die Rubrik "Netiquette" sparen.

    Wenn mir jemand nachvollziehbare sachliche Gründe nennt, die die Verwendung eines Pseudonym in der DATEV-Newsgroup rechtfertigen könnte, lasse ich mich gerne davon überzeugen.

    Ich freue mich bereits jetzt auf die hoffentlich entstehende Diskussion.

    Andreas G. Müller

  • Ralph Maier
    13.02.2013 18:23 Uhr

    ...irgendwie bekomme ich das Gefühl nicht los, ich wüsste ihre Veranlassung zum Beitrag :-)

    Scherz beiseite:

    Mir (persönlich) ist es wichtig, dass ich unter meinem realen Namen poste. Ich nehme (leider) auch Beiträge unter Pseudonym, vielleicht auch unterbewusst, nicht immer für voll. Dann ja, wenn fundierte Hilfen, Tipps oder Ergänzungen beigetragen werden.

    Dennoch verstehe ich es, wenn jemand unerkannt bleiben möchte, sofern er befürchtet mit seinen fachlichen Anfragen oder Beiträgen in ein negatives Bild in der Kanzlei, dem Betrieb, beim Arbeitgeber oder beim Mandanten gerückt werden kann.

    Mich persönlich stören Postings unter Pseudonym dann ein wenig, wenn diese nur unsachlich, nur beitragsfremd oder nur provokant sind; ich ertappte mich auch schon dabei, wie sich etwas unsachlichere Einflüsse in meinen Beiträge breitgemacht haben, versuche zumindest im Thema zu bleiben und etwas beizutragen.

    Wer garantiert uns indes, dass Sie auch der echte "Andreas G. Müller" sind oder ich der echte "Ralph Maier" oder die ganzen anderen "Echtnamen"? Niemand !

    Erst dann wenn wir uns nur noch mit Smartcard ins Forum einloggen könnten, hätten wir diese Sicherheit.

    Dies wäre jedoch auch gleichzeitig das Ende des Forums.

    Es wird in dieser Form wohl so weitergehen und so schlimm ist es nun auch nicht, wie ich finde.

    Gruß R.Maier

  • No Name
    14.02.2013 18:30 Uhr

    Die Diskussion gibt es seit 2008:

    Realname vs. Pseudonym

    Ich bin übrigens immer noch der selbe No Name und bleibe unter dem Pseudonym erhalten.
    Zur Not bestelle ich mir eine SC.

  • No Name
    15.02.2013 07:19 Uhr

    Einige Argumente für "No Name"

    Fachfragen:

    Der Mandant liest hier mit. Folglich kommt es ungut an, wenn 10Minuten nach dem Abfaxen von Personaldaten der eigene Sachbearbeiter hier das Problem ausbreitet.

    Der Chef und die Kollegen lesen mit.

    Die DATEV liest mit, und reagiert regelmäßig mit telefonischen kostenpflichtigen Rückrufen, die natürlich ins leere laufen, da der fragende Mitarbeiter dann regelmäßig außer Haus ist.

    Vielleicht werden die Postings aus eine No- Smartcard- Situation gestellt?

    Fachantworten:

    Es gibt diverse gesetzliche Vorschriften betreffs Rechtsberatung und Haftung. Ein verkehrtes Posting, und der Ärger ist da.

    Wie steht ein Admin da, wenn er sagt: führen Sie auf dem Server "###.exe" aus, und genau dieser Befehl führt zum Abkacken einer Datenbank. Da der Admin vergessen hat, auf eine vorherige Datensicherung hinzuweisen, ist er plötzlich 6- stelligen Regreßforderungen gegenübergestellt, ohne im Erfolgsfall mehr als ein laues Danke erwarten zu können.

    Gegenfrage:
    Weshalb soll ich mit meinem realen Namen posten, wenn ich keinen Wert auf persönliche Kontaktaufnahme außerhalb des Forums Wert lege?

  • Pseudo Nym
    15.02.2013 08:27 Uhr

    Ich denke eine sachlicher, vernünftiger Umgang in der Newsgroup ist nicht von den verwendeten Namen abhängig. Dieser sollte selbstverständlich sein!

  • Felix Lange
    26.02.2013 13:08 Uhr

    Ist es nicht ganz einfach so, dass die Vorschriften des Datenschutzes es gebieten, dass Benutzer auch unter Psudonym posten können?!?

    Wenn ich mich recht erinner, wurde Facebook deshalb schon mehrfach von Datenschützern angezählt.

    mfG, F.Lange

  • Enno Hegerland
    14.02.2014 19:13 Uhr

    Vorschriften das Datenschutzes hin oder her ...

    Mal ehrlich, mir ist in letzter Zeit aufgefallen, dass bei vielen Beiträgen fast nur noch Pseudos posten. Und wenn ich manche Name so lese (Valentina LODAS, Egon Buntspecht, LODAS Anwenderin und nicht zu vergessen der legendäre Rummotzer) - so kann ich beim besten Willen die Sachen und Anliegen nicht mehr ernsthaft betrachten. Meine Reaktionen reichen von Lächeln über Grinsen bis hin zu laut Lachen. Von manchen Schreiattacken mal abgesehen.

    Gut, ich gebe zu dass ich meinen echten Namen auch geringfügig modifiziert habe. Aber ich hoffe doch dass dies einigermaßen den Eindruck einer "echten Person" erweckt.

    Von einer Pflicht sich mit Smartcard zu legitimieren halte ich persönlich nichts. Damit wären viele alternative Browser oder mobile Geräte ausgeschlossen. Aber jedes noch so gute oder auch zwielichtige Forum verlangt meistens eine Anmeldung, um bestimmte Informationen zu posten oder zu lesen. Warum kann man so etwas nicht auch hier machen?

    Wenigstens sollte man sich dann so etwas wie ein echtes Pseudonym einfallen lassen und nicht einfach so wild drauf los schreiben.

    Schönes WE

    Lorielle LOVOR
    (E.H.)

  • theo b.
    14.02.2014 20:58 Uhr

    berufsrecht + mein arbeitsvertrag + eventuelle spätere karriereaussichten = pseudonym

    ganz einfach, oder ;) ansonsten find ich dass die newsgroup ein ziemlich produktives und untrolliges forum ist. und der ein oder andere spaß-artikel hat mir schon die arbeitszeit versüßt ;)

  • theo b.
    14.02.2014 21:01 Uhr

    PS sollte die datev sich mal dazu entscheiden, dieses forum crawlen zu lassen, würde ich alle beiträge unter meinem echten namen (ja auch die gibt es) löschen lassen. ich möchte mein genörgel / meine informellen schriften einfach nicht unter meinem echten namen bei google finden. ganz einfach.

  • ein Anwender
    15.02.2014 09:05 Uhr

    Argumente:

    Diskussionen zum Programmverhalten
    - Man möchte nicht, daß ein NG- Beitrag automatisch einen Servicekontakt auslöst
    - Man möchte nicht, daß ein telefonischer Rückruf von DATEV erfolgt.
    - > Man wünscht eine öffentliche Diskussion, um dann zu entscheiden, ob Handlungsbedarf besteht.

    Fragen zu fachlichen Sachverhalten
    - Chef liest mit
    - Mandantschaft liest mit
    - Finanzamt liest mit.
    - > Eine Anonymität könnte erwünscht sein

    Antworten:
    - Berufsrecht ...
    - Haftung, wenn eine Handlungs- Empfehlung einen Datenverlust auslöst (Backup nicht vorhanden usw.)
    - > Entweder man gibt einen anonymen Tip, oder man gibt keinen Tip.

    = > Anonyme Antworten können der entscheidende Tip sein, aber auf eigenes Risiko!

  • Andreas G. Müller
    10.03.2014 19:29 Uhr

    Hallo NG,

    schön dass sich auch andere über den (Un-)Sinn von Pseudonymen aufregen. Auf einige der Argumente möchte ich doch erwidern:

    Zitat von ein Anwender

    Argumente:

    Diskussionen zum Programmverhalten
    - Man möchte nicht, daß ein NG- Beitrag automatisch einen Servicekontakt auslöst
    - Man möchte nicht, daß ein telefonischer Rückruf von DATEV erfolgt.
    - > Man wünscht eine öffentliche Diskussion, um dann zu entscheiden, ob Handlungsbedarf besteht.

    In meiner bescheidenen aktiven Teilnahmedauer von doch nunmehr 3 Jahren wurde noch kein NG-Beitrag meinerseits "automatisch" zu einem Servicekontakt. Warum wird der Rückruf der DATEV nicht gewünscht? entweder das Anliegen ist ernsthaft gemeint, oder es geht um Pöbelei. für letzteres ist das DATEV-Forum nach meinem Verständnis und meiner Erwartung nicht gedacht.

    Zitat von ein Anwender

    Fragen zu fachlichen Sachverhalten
    - Chef liest mit
    - Mandantschaft liest mit
    - Finanzamt liest mit.
    - > Eine Anonymität könnte erwünscht sein

    Fragen zu konkreten Sachverhalten haben, unabhängig davon, ob anonym oder nicht, in Foren die einer breiteren Öffentlichkeit zugänglich sind, nichts zu suchen. Ich würde mich bedanken, wenn ich hier im DATEV-Forum einen Sachverhalt lesen würde, bei dem sich mir der Verdacht aufdrängt, dass es sich um das gestern mit meinem Steuerberater/Anwalt nachgefragte Problem handelt. Die Verwendung eines Pseudonyms würde mich nicht daran hindern, an meinen Berater für diesen unangenehme Fragen zu stellen.

    Zitat von ein Anwender

    Antworten:
    - Berufsrecht ...
    - Haftung, wenn eine Handlungs- Empfehlung einen Datenverlust auslöst (Backup nicht vorhanden usw.)
    - > Entweder man gibt einen anonymen Tip, oder man gibt keinen Tip.

    = > Anonyme Antworten können der entscheidende Tip sein, aber auf eigenes Risiko!

    Wer so naiv ist, zu glauben, über ein anonymes Posting sich der Haftung entledigen zu können, hat nicht weit gedacht. Das Pseudonym verlängert lediglich den Zeitraum bis eine Inanspruchnahme erfolgt. Verhindern kann Sie diese jedoch nicht.

    Warum sein Licht unter den Scheffel stellen, wenn der eigene Tip für ein Problem sein soll?

    Zitat von ein Anwender

    Gegenfrage:
    Weshalb soll ich mit meinem realen Namen posten, wenn ich keinen Wert auf persönliche Kontaktaufnahme außerhalb des Forums Wert lege?

    Hier meine Gegen-Gegenfrage:
    Warum sollte ich ein Posting unter einem Pseudonym ernst nehmen? Warum wird in diesem Fall überhaupt ein Post verfasst?

    Zitat von theo b.

    berufsrecht + mein arbeitsvertrag + eventuelle spätere karriereaussichten = pseudonym

    Zum Argument "Berufsrecht" habe ich mich bereits ausgelassen. "Mein Arbeitsvertrag" soll wohl heißen:
    pseudonym = Rechts-/Vertragsbruch ist erlaubt. Eine, Entschuldigung, etwas verdrehte Vorstellung von Rechts- und Vertragstreue.

    Warum sollen sachlich fundierte Beiträge in Foren karriereschädlich sein? Ein inkompetenter Mitarbeiter Verrät sich spätestens in der Probezeit -> Entlassung. Ein kompetenter Mitarbeiter kennt seine Grenzen und weis diese zu kommunizieren.

    Keines der Argumente für die Verwendung von Pseudonymen greift bei genauer Betrachtung.

    Andreas G. Müller

    PS.: bei Politischer Meinungsäußerung mag diese Diskussion anders bewertet werden, nicht aber in einem technischen Forum.

  • theo b.
    10.03.2014 20:51 Uhr

    herr müller,

    sie sollten anonyme postings allein schon aus dem grund ernst nehmen, weil das usus im internet ist. mein fast komplettes tieferes IT-wissen hab ich aus anonymen foren. und es funktioniert, wer hätte das gedacht....

    über die brisanz von postings in politischen foren scheinen wir uns ja einig zu sein. und wenn sie mal nachdenken, was seit mitte 2013 spätestens bekannt ist - IT ist manchmal das politischte aller themen. das steuerrecht eine der hauptstellschrauben der politik ist, brauch ich wohl niemand zu erklären.

    zum berufsrecht: postings zu anonymisieren (z.b. einen bestimmten sachverhalt beim mandanten, der zum fehlverhalten des programms führt) damit eben kein verstoß gegen das berufsrecht vorliegt macht ja wohl sinn. von der problemlösung profitieren dann alle. der mandant muss nicht mitkriegen, dass mich 'sein' spezifisches problem an den rand des wahnsinns getrieben hat. und diese info wäre in jedem fall einfach irrelevant.

    was meinen arbeitsvertrag anbetrifft: mein arbeitgeber weiss sehr wohl, was ich hier so treibe und hat auch nichts dagegen. es könnten ja alle (kanzlei, mandanten und über den tellerrand) von sowas profitieren. gleichzeitig ermutige ich alle kollegen, endlich mal in der newsgroup anzufangen zu lesen und evtl. auch zu schreiben.

    erstens müsste ich dann nicht immer supportmäßig für jeden firlefanz parat stehen und es würde zu einem tieferen verständnis beitragen, warum dinge @ datev so sind wie sie sind.


    (beitrag ohne korrekturlesen. rechtschreibfehler bitte behalten.)

  • theo b.
    10.03.2014 21:09 Uhr

    nachtrag: ich sehe übrigens genau so wie sie, dass ein wohl platzierter nicht-anonymer artikel im netz durchaus zum karriefaktor positiv beitragen kann. so halte ich es auch bisher. auch hier finden sie beiträge, meistens etwas ausführlicher, zu dem ein oder anderen thema unter meinem echten namen.

    stilistisch etwas konservativer als meine nick-posts, unter berücksichtigung von steuerberater-ortographie etc....aber dies hier ist das internet. hier will man häufig einfach mal ein problem gelöst haben, senf beigeben oder frust loswerden. und genau dafür ist es auch da. ich kann u. will nicht jedesmal auf die wagschale legen müssen, wie mir ein thema später mal ausgelegt werden kann ('du du du, du kannst ja nichtmals die dt. rechtschreibung')

    gleichzeitig haben beiträge zu steuer u. IT-themen eine sehr kurze halbwertzeit. selbst fundierte artikel sind schnell belanglos und sauen dann trotzdem das internet voll.....

  • theo b.
    10.03.2014 21:56 Uhr

    'und was machst du eigentlich um die zeit im internet? und wieso schreibst du drei posts für was was man auch in einem sagen könnte?'

    ;)

  • theo b.
    10.03.2014 22:59 Uhr

    btw datev schützt natürlich das internet und damit auch unsere identität. indem weder info-db noch NG gecrawlt wird und wir die datev-eigenen top searches benutzen dürfen....

    ....ob oder wie das jetzt zum 'workflow' beiträgt, kann ihnen vermutlich ein datev-experte erklären....