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    Einträge 1-15 / 19

    Seite 1 von 2

  • Ernst Disch
    10.10.2013 10:50 Uhr

    Liebe Kollegen,
    liebe Datev,
    nach der Umstellung auf DMS-Pro ist es an der Zeit zu fragen was uns zukünftig erwartet.

    Eine Softwareumstellung sollte neben der Anpassung an die allgemeine Entwicklung doch einen Vorteil für den Nutzer bringen, so zumindest meine Erwartung und bisherige Erfahrung. In der Umstellung auf DMS-pro kann ich gegenüber der Vorgängerversion keinen Vorteil für den Anwender erkennen. Habe ich diesen nur nicht erkannt oder hätte man das bewährte Alte bestehen lassen können?

    Ich hatte gehofft dass durch die Einbindung in den Pro-Arbeitsplatz die Dokumentenerstellung mit Füllung der Platzhalter schneller geht. Trotz gleichzeitig neuester Hardware empfinde ich dass es nicht schneller sondern unzumutbar langsam geht. Die Mitarbeiter nutzen die Funktion daher ungern und weichen auf andere Vorgehensweisen bei der Brieferstellung aus; die als Vorteile zu sehende Datenintegration entfällt dadurch. Geht das nicht besser?

    An meinem Arbeitsplatz habe ich stets Programme in der Taskleiste geöffnet. Zusätzlich gibt es im Pro-Arbeitsplatz verstärkt Tabs. Mal oben oder mal unten klicken ist keine Erleichterung. Im Gegenteil, solange nicht alles einheitlich in den Arbeitsplatz integriert ist irritiert dies.

    Neu ist die Minivorschau wenn man den Cursor in der Taskleiste auf ein Programm legt. Diese Funktion ist nicht unbedingt schnell weil die Minifenster sich verzögert öffnen und sehr mini sind. Wir bzw. unsere Mitarbeiter sind sehr schnelle EDV-Anwender. Ich wünsche mir dass die Datev-Oberfläche wieder farbenfroher wird. Dadurch dass die Programme einheitlich grün sind geht die schnelle Erkennung unterschiedlicher Programme verloren.

    Wichtiger wäre es Wert auf eine einheitliche Bedienung in den Programmen selbst zu achten. Mich stört wenn ich bei der Verschlagwortung/Archivierung die Maske mal mit der Entertaste und an anderer Stelle mit der + Taste beenden kann.
    Mal muss ich Programme oder Fenster mit Doppelklick öffnen, an anderer Stelle nur mit einem Klick. Die Differenzierung habe ich vielleicht nicht verstanden.

    Ich habe als stets zufriedener Anwender und Datevnutzer die Entwicklungen seit über 30 Jahren miterlebt und mich immer auf neue Software und Verbesserungen gefreut. Diese Freude geht mir bei Datev leider verloren.

    Bin ich mit meinem Empfinden in der Sache Datev / Pro alleine?
    Wie ist der Plan der Datev, wo geht es hin?


    Beste Grüße
    Ernst Disch

  • Michael Metschkoll
    10.10.2013 14:05 Uhr

    Lieber Herr Disch,

    beim ersten Absatz dachte ich jetzt kommt eine Generalabrechnung mit DATEVPro. Das wäre aus meiner Sicht nicht gerechtfertigt.

    Aber die differenzierte Art der Kritik hat mir aus dem Herzen gesprochen, da ich wesentliche Punkte Ihrer Kritik teile. Ganz vorne steht für mich das Laufzeitverhalten. Ich erwarte bei moderner Soft- und Hardware, dass wenn ich klicke praktisch zeitgleich die Funktion zur Verfügung steht. Die Zeit, die ich durch die Integration der Daten in ein Dokument gewinne, geht beim Laufzeitverhalten wieder voll drauf.

    Auch an der Einheitlichkeit der Bedienung sollte gearbeitet werden und das Design gefällt mir wohl optisch, aber die schnelle Orientierung ist schwierig.

    Eines möchte ich noch anfügen: Ich verstehe nicht, warum die Integration der Programme so langsam vor sich geht. Wenn ich es richtig sehe, wird mit 7.0 weder Lohn noch die Steuerprogramme integriert. Das kann es doch nicht sein. Wir arbeiten seit über zwei Jahren mit Pro. DMS: Warum ist das immer noch nicht einheitlich und alle Funktionen unter Pro verfügbar? Warum brauche ich noch diesen komischen DMS-Client?

    Zusammen mit dem ordentlichen Preis, den wir zahlen müssen, passt das alles nicht zusammen.

    Ich würde mir, zusammengefasst, mehr Orientierung daran wünschen, was den Anwender bei seiner täglichen Arbeit hilft.

    In diesem Sinne noch einen guten Arbeitstag

    Michael Metschkoll

  • Martin Kolberg
    10.10.2013 14:37 Uhr
    Zitat von Ernst Disch

    Neu ist die Minivorschau wenn man den Cursor in der Taskleiste auf ein Programm legt. Diese Funktion ist nicht unbedingt schnell weil die Minifenster sich verzögert öffnen und sehr mini sind.

    Das Problem sollte sich mit folgenden Registry- Einträgen lösen lassen:
    Warnung: Falsche Einträge können das System komplett lahmlegen.


    [HKEY_CURRENT_USER\Control Panel\Desktop]

    "CoolSwitchColumns"="12"
    "CoolSwitchRows"="10"
    "MenuShowDelay"="100

  • Ralph Maier
    10.10.2013 14:42 Uhr

    Das Problem sollte sich mit folgenden Registry- Einträgen lösen lassen:
    Warnung: Falsche Einträge können das System komplett lahmlegen .

    Na dann: Viel Spaß und vor allem Erfolg beim Herausfinden !


    Gruß und Nichts für Ungut, Herr Kolberg (ich musste eben einfach schmunzeln).

  • Edmund Rehm
    10.10.2013 17:20 Uhr

    Lieber Herr Disch, lieber Herr Metschkoll,

    ich stimme mit Ihnen überein.

    Das einzige Problem, das wir derzeit haben ist die Performance. Und die hat es in sich: Biber und Dokumentenablage.

    Bei meinem Arbeitsplatz PC sind schon SSD drin, der Server (kein WCT) wird folgen.

    Und eines ist klar: Die Pro Welt hat ihre Vorteile, in der roten Welt möchte ich nicht mehr arbeiten.


    Freundliche Grüße, Edmund Rehm

  • Ernst Disch
    10.10.2013 18:29 Uhr

    Lieber Herr Rehm, lieber Herr Metschkoll,

    es tut gut Übereinstimmendes zu hören.

    Was mich aufhorchen lässt ist die Tatsache dass wir zeitgleich mit DMS-Pro neueste Hardware angeschafft haben und trotzdem gravierende Performanceprobleme bestehen. Es liegt also nicht an der Hardware. Tausende Anwender sind täglich davon betroffen und ich hoffe sehr dass es bald Abhilfe gibt.

    "Und eines ist klar: Die Pro Welt hat ihre Vorteile, in der roten Welt möchte ich nicht mehr arbeiten."

    Die Anforderungen an unsere Arbeit steigen mit den EDV-technischen Möglichkeiten. Das Rad lässt sich nicht zurückdrehen. Die manuell aufgezogenen HÜ haben wir damals allerdings auch beherrscht und damit unser Geld verdient:)).

    Beste Grüße
    E. Disch

  • Jens Mildner
    11.10.2013 13:21 Uhr

    Hallo zusammen!

    Zitat von Michael Metschkoll

    Ich verstehe nicht, warum die Integration der Programme so langsam vor sich geht. Wenn ich es richtig sehe, wird mit 7.0 weder Lohn noch die Steuerprogramme integriert. Das kann es doch nicht sein. Wir arbeiten seit über zwei Jahren mit Pro.

    Ehrlich gesagt bin ich froh, dass es so ist. Genau das hatte ich damals in der heißen Einführungsphase von Rewe Pro irgendwo hier im Forum auch angeregt, dass die DATEV sich die Zeit lässt, die neuen Programme ausreichend zu testen.

    Denn eines ist klar: Sollte die Umstellung der Lohn-Programme ähnlich katastrophal verlaufen wie damals beim Rewe, dann gibt es einen Aufstand. Wenn die Leute ihr Geld nicht kriegen, dann hört der Spaß auf.

    Ansonsten möchte ich ein Zitat von Linus Torvalds in den Raum werfen:

    Zitat von

    If you perform bad, you're not worth using. It's that simple.

    Dieser Spruch sollte bei den DATEV-Verantwortlichen an der Wand hängen.

    Mit freundlichem Gruß
    Jens Mildner

  • Michael Metschkoll
    12.10.2013 12:40 Uhr

    Hallo Herr Mildner,

    ich denke, dass es nicht so einfach ist. Es kommt auf die Prioritäten an. Jedes Programm muss perfekt laufen, wenn es freigegeben wird. Es stellt sich nur die Frage, ob ich nicht bei den zentralen Programmen anfange, bevor ich mich mit Wirtschaftsbratung usw. beschäftige...

    Pro ist ja kein Selbstzweck oder ich nutze es ja nicht wegen dem Design, sondern wegen der Funktionalität. Hier erwarte ich von neuen Programmen perfekte Funktionen, Performance (siehe unten) und Nutzerfreundlichkeit. Es verwundert mich, dass die DATEV nicht in der Lage ist, die Anforderungen nach dieser langen Zeit bei einem weiteren Standardprogramm zu erfüllen. Gerade weil Lohn ein sehr zentrales und wichtiges Programm ist, hätte ich mir hier ein zügigeres, aber nicht überhastestes Vorgehen gewünscht.

    Viele Grüße

    Michael Metschkoll

  • Franz Stein
    22.10.2013 10:45 Uhr

    Um es mal auf den Punkt zu bringen:
    Wir betreiben für unsere 5-Mann-Kanzlei eine EDV-Anlage, die locker für einen mittelständischen Betrieb ausreichen würde. Und diese Anlage ist für eine "kaufmännische" Software wie DATEV nicht ausreichend! Es kann also nur an der Software liegen. Das Arbeiten bei dieser Performance macht keinen Spass. Und die Versprechungen, dass die Performanceverbesserung dringliches Ziel sei, verlaufen im Sand. Zumindest kann ich von DVD zu DVD keine Verbesserungen, sondern nur Verschlechterungen feststellen. Ich kenne keine Software außer DATEV pro, die bei aktueller Hardware dermaßen schlecht läuft. Darüber sollen die Verantwortlichen und Entwickler einmal nachdenken...

  • Ralph Maier
    22.10.2013 11:26 Uhr

    Hallo Herr Stein,
    ich kann Ihre Meinung nicht teilen. Wir arbeiten mit 4 Arbeitsplätzen gleichzeitig im peer-to-peer Netzwerk, wobei ich persönlich ein Freund parallelen Arbeitens an drei Monitoren bin und das auch regelmäßig ausnutze.

    Einzelprobleme (BiBer bspw.) oder speichern in DokOrg sind bekannt. Im Übrigen haben wir ein stabiles und schnelles Laufzeitverhalten.

    Ich kann im Moment nicht klagen, im Gegenteil. Ggf. muss ich meine Meinung nach Installation der 7.0 revidieren.

    Bis heute macht es in jedem Fall Spass mit "Pro" zu arbeiten.

    Ggf. wäre es doch ratsam, die Konfiguration zu überprüfen.

    Gruß R.Maier

  • Mini Me
    23.10.2013 13:08 Uhr

    Hallo alle zusammen,

    ist die Geschwindigkeit von der hier die Rede ist nicht eh eine subjektive Empfindung?

    Gruß
    Mini Me

  • Martin Kolberg
    23.10.2013 13:56 Uhr

    Wenn im Arbeitsplatz- Pro bei jedem Mausklick bei den "Mitteilungen" oder "Servicekontakten" eine Verbindung zum RZ hergestellt wird, die trotz 4- Kern 64-Bit VDSL bis zu 1/2 Minute dauert, ist das vielleicht objektiv schnell (im Vergleich zu anderen Kanzleien), aber wir empfinden das völlig subjektiv als eine Zumutung, da wir mit dem flotten Briefkasten zufrieden waren.

  • Ralph Maier
    23.10.2013 15:23 Uhr

    Hallo Herr Kolberg,

    ich habe meine Arbeitsweise wohl ein wenig angepasst. Ganz rechts meine Schaltzentrale, in der ich kurz auf bspw. Servicekontakte klicke und sofort wieder meine andere Arbeit aufnehme oder währende des Wartens bis ein Zahlungsauftrag in EBICS erledigt ist, ebenfalls auf einem anderen Desktop weiterarbeiten kann.

    Zu tun ist täglich genug und man erreicht in der Tat einen nahezu nahtlosen Workflow. Ich gebe Ihnen insoweit schon recht, dass ein ständiges Warten z.B. auf Servicekontakte (12 Sek. - Briefkasten 1 Sek.) schon ärgerlich sein kann. Insofern sehe ich da wohl mit meiner persönlichen Arbeitsweise ein wenig über die Probleme hinweg, womit subjektiv mein Eindruck insgesamt positiv ist.

    Unterdessen nutze ich den Servicekontakt zwischenzeitlich nur noch äußerst selten. Ich habe in meinen letzten Anfragen dann doch weiterrecherchiert (u.a. auch zeitintensiv), weil es einem eben keine Ruhe ließ und das Problem selbst lösen können, bis dann tags drauf ein Rückruf kam. Hierfür benötige ich keine Servicekontakte. Ach ja, ich hatte schon Rückrufe, da wusste ich nicht einmal mehr, welches Problem bestand ;-) Aber das ist eine andere Geschichte.

    Ich bin insgesamt, wie erwähnt, nicht immer, aber insgesamt sehr zufrieden mit den Anwendungen und deren Performance.

    Gruß R.Maier

  • Claus Hoof
    23.10.2013 15:26 Uhr

    Hallo allerseits,

    im Arbeitsplatz-Pro steckt ein grundsätzlicher Designfehler (mal abgesehen von Client-Cache): Die Mandantenübersicht zum Beispiel saugt bei jedem Start über 7000 Mandanten vom Server um mir danach die Möglichkeit zu geben, den einen Mandanten rauszufiltern, den ich tatsächlich brauche.

    SQL-Like wäre es, die Liste erst mal leer zu lassen und den Select erst dann zu machen, wenn der Suchbegriff bekannt ist.
    Wer dann tatsächlich alle Mandanten haben will, muss halt einmal leer suchen. Geht im DMS ja auch so.

    Gruß
    aus Hamburg

  • Martin Kolberg
    23.10.2013 15:58 Uhr

    Hallo Herr Maier,

    dieses parallele Arbeiten habe ich mir schon längst angewöhnt. Heute siegt die Kaffeemaschine eindeutig im Wettlauf mit Biber- alles Aktualisieren.

    Die Problematik besteht eher im Bereich Sekretariat, wo schnell ein Dutzend MAD- Bestätigungen aus dem neuen Mitteilungsdienst revisionssicher abgelegt werden sollen.

    Im Briefkasten wurden die MADs schnell gedruckt und dann im Briefkasten unter der individuell erstellten Lasche "MAD- Bestätigungen" endgelagert.

    Heute gibt es folgende Probleme:

    - Das Sichten der MADs dauert jedes Mal eine Ewigkeit
    - Das Drucken macht keinen Spaß mehr (Laufzeit)
    - Eine Ablage der Mitteilung incl. Anlage wird erst ab DVD 9.0 möglich sein.
    - Es ist nicht möglich, zu erkennen, welche MAD bereits bearbeitet wurde.

    Für die Zukunft frage ich mich, wie ein spezielles MAD- Protokoll gefunden werden soll.

    PS: Auf einem dual- 19'- Arbeitsplatz ist dieses Programm "Mitteilungen" eine optische Zumutung!