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    Einträge 1-2 / 2

    Seite 1 von 1

  • Horst Müller
    23.10.2013 18:20 Uhr

    Sehr geehrte Kolleginnen und Kollegen!

    Bei einer Informationsveranstaltung einer Bank für Berufsträger wurden - in groben Zügen - die unzähligen Zuschuss-Kredit-Bürgschafts- und Beteiligungsmodelle für Existenzgründer etc. vorgestellt.
    Dieser "Förder-Dschungel" mit seinen zig Fallstricken ist nur für eine relativ kleine Gruppe von Bankern durchschaubar. Mittlerweile sind diese Förderungen auch kleinen Unternehmen zugänglich. Nur werden Banken sich nicht gerade darum reißen, sich hier groß zu engagieren.

    Also sind - im Rahmen von Mandantenberatungen - wir als Berufsträger gefordert.

    Auf meine Frage, ob es denn Tools gibt - oder geben wird - mit denen auf eine Eingabe von einer überschaubaren Anzahl von Parametern eine griffige Vorselektion der in Frage kommenden Fördermittel ausgeworfen würde, schüttelten die Vertreter der o.a. Institutionen den Kopf.

    Ich könnte mir vorstellen, dass mit einer Konditionsdatenbank ein interessantes Tool entstehen würde, das uns die Wirtschaftsberatung in diesem Bereich erheblich erleichtern würde.

    Bei entsprechender Resonanz würde ich mich gerne an entsprechender Stelle bei der DATEV für so ein Tool einsetzen.

    Schöne Grüße
    H. Müller

  • Frank Rieger
    12.11.2013 15:07 Uhr

    Sehr geehrter Herr Müller,
    vielen Dank für Ihre Anmerkungen. Ich sehe die Problematik im Förder-Dschungel genauso wie Sie. Ein Durchblick ist für den Einzelnen eigentlich nicht mehr möglich. Wie sehe ich das Thema?

    Spezialisten in Deutschland nutzen
    =====================
    Ich habe festgestellt, dass das Know-How sehr gut bei den bestehenden, auf Existenzgründer spezialisierten, Stellen in Deutschland gebündelt vorhanden ist. Hierzu zähle ich insb. Gründungsinitiativen (z.B. netzwerk nordbayern, NUK, bwcon, evobis, HEI, hannoverimpuls, ), Wirtschaftsförderern, IHKs/HWKs, KfW oder dem BMWi.

    Aufgrund der Schnelllebigkeit der Förderprogramme und der Intransparenz, wieviel Geld noch in welchem Programm vorhanden ist, führt m.E. kein Weg an diesen Spezialisten vorbei. Im Gegenteil: m.E. sollten sie frühzeitig zu Rate gezogen werden.

    KfW
    ===
    Die KfW verfügt bspw. über eine Hotline mit ca. 150 Mitarbeitern. Für Kombinationen mit regionalen Fördermöglichkeiten (z.B. Förderbanken der Bundesländer oder Bürgschaftsbanken) ist die KfW absolut offen und das gemeinsame Gespräch wird durchaus gesucht. Diese Erfahrung machte ich vor Kurzem bei einer Veranstaltung, bei der der KfW-Referent und der Referent der Bürgschaftsbank durchaus gemeinsam im Sinne des Unternehmens die optimale Lösung suchen. Klar gilt das Hausbankprinzip. Für den Fall, dass der Bankberater mit den KfW-Möglichkeiten unsicher ist, haben beide Referenten angeboten, gemeinsam mit dem Banker in der Hotline anzurufen und die verschiedenen Möglichkeiten durchzugehen.

    Gründungsinitiativen
    ============
    Warum nicht gemeinsam mit dem Gründer zu einer regionalen Gründungsinitiative gehen? Diese bieten Informationen rund um die Businessplanerstellung, bieten gute Netzwerke für den Gründer und bieten Informationen rund um alles Wissenswerte im Rahmen der Unternehmensgründung an. Sie können sich auf die Themen focussieren, die Ihnen am nähesten sind. By the way bauen auch Sie sich ein Netzwerk in der Gründerszene durch Kontakte zu Gründungsinitiativen auf - eine Möglichkeit mittelfristig an weitere Gründer zu kommen.

    Tool
    ====
    In LexInform sind alle Förderprogramme hinterlegt. Ein Tool zur Auswahl haben die Kolleginnen & Kollegen immer wieder angedacht, allerdings scheitert es immer wieder an der Komplexität. Zum Nachlesen, wie die Formulierungen der Förderprogramm aber genau aussehen, ist LexInform optimal geeignet.

    Aufbau Geschäftsfeld Gründungsberatung
    =========================
    Einige Gedanken zum Aufbau der Gründungsberatung in Ihrer Kanzlei finden sich unter www.datev.de/gruendungsberatung . Super kommt es bei Banken z.B. an, wenn Sie bei Sparkassen mit den Sparkassen-Branchenvergleichsdaten argumentieren und bei dem Gespräch mit der VR-Bank die VR-Bankzahlen aus der Tasche ziehen.

    Bitte bleiben Sie an den Gründern dran - nur bei diesen können Sie Prozesse tatsächlich noch gestalten!

    Viele Grüße
    Frank Rieger