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Sepa LS Fälligkeit - Bank- oder Kalendertage

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    Einträge 1-6 / 6

    Seite 1 von 1

  • Volker Böhler
    11.12.2013 12:15 Uhr

    Hallo,

    im Allgemeinen wird bei Pre-Notification immer von 14 Kalendertagen gesprochen, in der Rechnungsschreibung ist der in den Stammdaten hinterlegte Wert aber Bankarbeitstage.

    Was ist nun richtig?

  • Gina Volkmann
    17.12.2013 11:00 Uhr

    Das gleiche Problem habe ich auch. Über die Feiertage ergibt sich eine ziemlich langes Zahlungsziel (09.01.2014). Kann man die Fälligkeit noch irendwo anders ändern? In den Grundwerten kann man das nur für die OPOS hinterlegen.

  • Volker Böhler
    19.12.2013 11:49 Uhr

    Hallo,

    hat keiner eine Idee was nun richtig ist?

  • Oliver Schneider
    19.12.2013 12:08 Uhr

    Hallo zusammen,

    die Deutsche Bundesbank - die als juristische Person des öffentlichen Rechts hier als maßgeblich angenommen werden kann - spricht von 14 Kalendertagen
    http://www.bundesbank.de/Redaktion/DE/FAQ_Listen/zahlungsverkehr_sepa.html?docId=125182&view=render%5BDruckversion%5D

    Gruß
    O. Schneider

  • Karsten Pfeiffer
    19.12.2013 12:13 Uhr

    Zur allgemeinen Verwirrung:

    Die Prenotification betrifft die Fälligkeit Ihrer Rechnung, beträgt diese also 14 (Kalender)tage, dann muss die Rechnung also 14 Kalendertage vor Fälligkeit beim Mandanten sein damit sich Ihr Mandant auf die Belastung seines Kontos in 14 Tagen einstellen kann. In EO classic ist damit die Fälligkeit 14 Tage zunächst einmal nicht mehr gangbar. Die Lösung hierfür ist entweder eine Verlängerung der Fälligkeit z. B. auf 17 Kalendertage.

    Der SEPA Wert muss in Bankarbeitstagen angegeben werden und bildet den Abbuchungstag (=Wertstellungstag bei beiden Banken) an. Dieser sollte möglichst nicht vor dem Fälligkeitstag liegen, danach ist kein Problem. Aus dem SEPA Datum bestimmen sich die Daten der Einreichung des Datensatzes bei der Bank. Hier sind dann wieder die Fristen für Erst-, Folge oder Dauerlastschrift zu beachten. Einige Banken brauchen einen Tag um den Datensatz an die Bank des Zahlungspflichtigen weiterzuleiten. Es sind die Informationen Ihrer Hausbank zu beachten. Datensätze, die nicht fristgerecht eingehen werden verworfen und die Prozedur geht von vorn los.

    Da bei DATEV das Thema SEPA verschlafen wurde ist jetzt natürlich Handarbeit angesagt damit die Termine mit den eigenen Gepflogenheiten synchronisiert werden können.

    Viele Grüße

    K. Pfeiffer

  • Volker Böhler
    19.12.2013 12:36 Uhr

    Genau bei der Mitteilung der Fälligkeit liegt doch das Problem. Rechnung wird am 1. eines Monats geschrieben und (um es zu vereinfachen) direkt online per Mail verschickt. Also wäre in EO eine Hinterlegung von 14 Tagen (Kalendertagen) sinnvoll, damit auf der Rechnung steht: ...wird am 15. eingezogen."

    Dieser 15. ist dann das Fälligkeitsdatum. Wie die Banken damit umgehen, wenn dieser Tag ein WE ist, das wäre noch eine spannende Frage.

    Datev umgeht diese Problematik durch die Angabe von Bankarbeitstagen in der Rechnung, macht es der Kanzlei aber damit schwerer, weil so ein Zahlungsauftrag nicht direkt mit Zahlungsverkehr versendet werden kann (maximal 14 Tage vorher, hier sind wieder Kalendertage gemeint).