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Sepa und Finanzämter: Wehe dem Steuerzahler, wenn der Staat schläft

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    Seite 1 von 1

  • Edmund Rehm
    27.02.2014 10:43 Uhr

    Liebe KollegInnen,

    gar seltsames tut sich in diesem unserem Lande:

    Mdt erhalten Bescheide, in denen die Bankverbindung fehlt. Bisher wurde abgebucht, jetzt sollen neben der Steuerschuld auch noch Säumniszuschläge gezahlt werden.

    Ein kurzer Anruf bei der Kasse und siehe da, es wurde weder USt noch LSt abgebucht. Dafür kommen Hinweise, dass die ESt-VZ am 10.03. zu entrichten seien.

    Die USt- und LSt Voranmeldungsstellen wissen gar nichts, schließlich können sie, so die Auskunft, keine Bankdaten löschen, dies sei Sache der Veranlagung.

    Während eines Telefonats mit der Veranlagung stellt sich heraus, die Bankdaten wurden gelöscht. Nur von wem?

    Ach ja, hier geht es um die Dt. Ärzte- und Apothekerbank München, die in 2013 zur Dt. Ärzte- und Apothekerbank Düsseldorf wurde, die BLZ wurde ebenfalls geändert. Und das hat das FA verschlafen.

    Und jetzt soll ein Schreiben des FA an die betroffenen Mdt herausgehen. Auf die Frage, warum dieses Schreiben nicht schon ergangen ist und weshalb stattdessen unsinnige Bescheide ergangen sind: Der Computer halt


    Freundliche Grüße, Edmund Rehm


    Hier der Text des FA:

    "leider konnte die bisher für Abbuchungen und Erstattungen verwendete Bankverbindung nicht von der früheren Kontonummer und Bankleitzahl auf die neuen SEPA-Werte IBAN und BIC umgestellt werden. Die Bankverbindung musste deshalb aus dem Steuerkonto entfernt werden.

    Wenn Ihre Mandanten weiterhin am Lastschrifteinzugsverfahren teilnehmen möchten, bitte ich Sie, den beigefügten SEPA-Mandatsvordruck vollständig auszufüllen, zweimal zu unterschreiben und mir baldmöglichst wieder zuzuschicken, damit fällige Beträge termingerecht eingezogen werden können. Den Vordruck können Sie auch im Internet unter www.finanzamt.bayern.de/formulare ausfüllen und ausdrucken.

    Für Ihre Mitwirkung bedanke ich mich."