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    Einträge 1-7 / 7

    Seite 1 von 1

  • Enno Hegerland
    27.02.2014 12:12 Uhr

    Da flattert mir doch heute der aktuelle DATEV-Newsletter in mein Postfach. Und gleich der erste Satz ist ein Hammer:

    " was zu groß und zu mächtig wird, bereitet uns meist ein gewisses Unbehagen, weil wir instinktiv spüren, dass wir es nicht mehr beherrschen. "

    Ich verkneife mir an dieser Stelle eine Anspielung auf DATEV.
    Oder anders gesagt: Denken Sie einfach mal darüber nach.

    Mfg
    E.H.

  • Mike Hecker
    27.02.2014 13:26 Uhr

    Dazu passend die folgende Pressemitteilung:
    DATEV-Umsatz erstmals über 800 Mio. Euro

    Interessant finde ich im Hinblick auf die "Anpassungen" in den letzten Preislisten die Steigerungen bei den Steuern sowie Seminare und Beratung. Da hat man beim Anblick der monatlichen Rechnungen gleich viel mehr Verständnis :(

    (Notiz an mich: Nicht immer so zynische Beiträge schreiben)

  • Carsten Seebass
    27.02.2014 13:27 Uhr

    Nun, ich halte das angedeutete Phänomen für eine ganz allgemeine, überaus menschliche Reaktion, und je nachdem wie man auf die DATEV blickt, mag den ein oder anderen auch einmal ein Unbehagen im beschriebenen Sinne beschleichen, es wäre töricht, dies leugnen oder ausblenden zu wollen. Der Zusammenhang stellt sich allerdings nur dann ein, wenn allein die Größe zum Tertium Comparationis erhoben werden soll - und das griffe zu kurz. Denn es gibt ganz gewaltige, kategoriale Unterschiede zwischen 'Big Data' und DATEV. Transparenz und Kontrolle, die Unmöglichkeit missbräuchlicher Datennutzung, insitutionell verankert, sind für eine Genossenschaft wie DATEV selbstverständlich. Bei 'Big-Data' kann man davon nur träumen. Insofern scheinen mir die Unterschiede doch wesentlicher zu sein als die gefühlten Zusammenhänge.

    Freundliche Grüße von Carsten Seebass,
    Redaktion DATEV Newsletter,
    DATEV eG

  • Kritischer Zeitgenosse
    28.02.2014 08:03 Uhr

    Sehr geehrter Herr Seebass,

    es ist schön, das sie erwähnen, das die "Unmöglichkeit missbräuchlicher Datennutzung" selbstverständlich und institutionell verankert ist.

    Eine Frage hierzu:

    Arbeiten bei DATEV keine Menschen oder wie können Sie eine missbräuchliche Datennutzung kategorisch ausschließen?

    Ich denke wo Menschen arbeiten passieren Fehler und selbst kleine Fehler können schon zu einer missbräuchlichen Datennutzung führen.

    MfG
    Ein kritischer Zeitgenosse

  • Carsten Seebass
    28.02.2014 13:56 Uhr

    Sehr geehrter "Kritischer Zeitgenosse",

    Sie haben insofern Recht, als ich mich nicht präzise genug ausgedrückt habe: Freilich ist Mutwillen, Sabotage, Nachlässigkeit niemals kategorisch auszuschließen, aber doch in etwa so wahrscheinlich wie die Vorstellung, dass ein Mitarbeiter der Bundesdruckerei eine Palette mit 500,--Euro-Scheinen aus den Tresoren heraus- und an den Wachleuten vorbeischmuggelt. Ich habe von der "Unmöglichkeit missbräuchlicher Datennutzung" in Abgrenzung von jenen Unternehmen gesprochen, für die unsere Daten die Währung darstellen, in der wir sie bezahlen. Google, Facebook & Co - kostenlose Services, Apps etc. sind in Wahrheit eben nicht kostenlos, sondern werden mit der Erteilung von Zugriffsrechten auf unsere Daten bezahlt - und wer mag hier seine Hand dafür ins Feuer legen, dass diese Daten ausschließlich für personalisierte Werbung verwendet und nicht mit GSM-, GPS- und UMTS-Bewegungsdaten zusammengeführt und zu Bewegungsprofilen zusammengestellt werden (um nur ein "Big-Data"-Beispiel zu nennen). Ob dergleichen tatsächlich passiert? Wer weiß es? Und wenn es passiert, mag jeder für sich bewerten, ob er dies nun bedenklich findet oder es ihm gleichgültig ist. Sicher ist nur - und nichts anderes als das wollte ich sagen - von DATEV gehen derlei Gefahren weder für Ihre Daten noch für Ihre Mandantendaten aus - mit Sicherheit!

    Freundliche Grüße von
    Carstenb Seebass

  • theo b.
    28.02.2014 15:11 Uhr

    ohne mich ausführlich zu dieser thematik zu äußern (der blutdruck):

    manchmal wünschte ich, dass die datev etwas mehr von biggen data verstünde.

    kleines beispiel: google hat ein suchfeld, findet alles und weiss sogar was ich will.
    der datev-arbeitsplatz hat sehr sehr viele suchfelder und ist bereits mit abgefahren kriterien wie 'vorname' 'nachname' überfordert.

    na merksse was?

  • theo b.
    28.02.2014 15:16 Uhr
    Zitat von Mike Hecker

    Dazu passend die folgende Pressemitteilung:
    DATEV-Umsatz erstmals über 800 Mio. Euro

    Interessant finde ich im Hinblick auf die "Anpassungen" in den letzten Preislisten die Steigerungen bei den Steuern sowie Seminare und Beratung. Da hat man beim Anblick der monatlichen Rechnungen gleich viel mehr Verständnis :(

    (Notiz an mich: Nicht immer so zynische Beiträge schreiben)


    Hab die Tage mal die Preisliste RZ überflogen. Mein lieber Scholli. Wenn die Entwicklung weiter Richtung Cloud (Klaut) geht OHNE dass die Datev saubere Alternativen bietet (siehe KaReWe+Elster), sind wir weg.