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Verschiedene BICs - Bitte an DATEV

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    Einträge 1-13 / 13

    Seite 1 von 1

  • Guido Schmidt
    27.03.2014 12:32 Uhr

    Hallo DATEV,

    ich bitte Sie, sich als unsere Genossenschaft und mit der starken Stellung im Markt, ggf. auch im Zusammenschluss mit Mitbewerbern, dafür stark zu machen, dass die Zweigleisigkeit bei der Angabe der BICs der Commerzbank (Filialkennzeichen/Kennzeichen der Zentrale) beendet wird. Schließlich werden immer mehr Zahlungen u. a. auch über das DATEV-RZ abgewickelt, so dass sich DATEV vom reinen Programmanbieter auch zu einem Zahlungsdienstleister entwickelt hat.

    Es ist nicht mehr hinnehmbar, dass sich die Commerzbank über alle gängigen Regeln hinwegsetzen kann/darf und mit unterschiedlichen BICs (selbst ausgegeben auf den Kontoauszügen bzw. bei der Bundesbank hinterlegt) im Zahlungsverkehr nur Probleme verursacht. Eine Bank, welche wohlgemerkt vor nicht allzu langer Zeit mit unser aller Steuergeld am Leben gehalten werden musste. (Diese kleine Polemik musste jetzt sein.)

    Aussagen, dass sowohl Filial-BICs als auch die Zentralen-BIC verarbeitet werden sollen/müssen, helfen im Alltag nicht weiter, da einige Filialen sich daran nicht halten und Banking-Programme in der Commerzbankversion dies zum Teil auch nicht unterstützen.

    Das Bankenwesen wunderte sich Anfang dieses Jahres noch darüber, wie gering doch der Stand der SEPA-Umstellung war und warum viele Beteiligte SEPA (immer noch) skeptisch gegenüber stehen.

    Angesichts bspw.
    - solcher nervtötenden Probleme wie bei der Commerzbank,
    - der inkonsequenten Umsetzung der SEPA-Richtlinien im Allgemeinen (bei einigen Banken gibt es noch nicht einmal die Möglichkeit, die IBAN zu berechnen),
    - der immer größer auswuchernden technischen Umsetzung (verschiedenste Versionen und Spezifikationen), die nur IT-Experten verstehen können, aber nicht mehr der einfache Bankkunde,
    - der mangelhaften Unterstützung seitens der Banken bei der Überprüfung von SEPA-xml-Dateien (SEPAChecker, VR-FormatPrüfer o. ä. nicht vorhanden oder nur von einem beschränkten Kundenkreis und somit nicht allgemein nutzbar),
    - der Inkaufnahme solcher Exzesse, dass Anbieter von Software für ihre SEPA-Produkte dreistellige Summen aufrufen,
    ist es nicht verwunderlich, dass sich der Jubel über SEPA außerhalb des Bankenbereichs so in Grenzen hält.

    Auch wenn DATEV für diese Beispiele und andere Probleme nicht verantwortlich ist, so ist es diesem nicht so kleinen "Softwarehaus" sicherlich möglich, Beschwerden und Erfahrungen an die entsprechenden Adressaten mit der nötigen Schärfe weiterzugeben und auf notwendige Änderungen hinzuwirken. (Engagement kann sich lohnen, siehe Thema "Befreiung von der RV-Pflicht.)

    Viele Grüße
    GS

  • Guido Schmidt
    26.06.2014 09:00 Uhr

    *** Update ***

    Juchee, die Commerzbank hat es endlich geschafft, ihre XXX-BICs in Bundesbankdateien einzutragen. Wer also die Institutionen heutzutage noch manuell aktualisiert, sollte eine Aktualisierung anstoßen. Per automatischem Update kam die Änderung wohl am 18.06.2014.

  • Mike Hecker
    27.06.2014 12:17 Uhr

    Hallo Herr Schmidt!

    Tja, der eine Punkt hat funktioniert. Die (nunmehr) korrekten BICs sind in der Institutionsverwaltung und werden auch in den Stammdatendienst übernommen.

    Und jetzt kommt mein ABER:
    Leider war das auch schon alles! Die neuen BICs werden weder in die Empfängerstammdaten im Zahlungsverkehr, im Rechnungswesen oder in die Bankdaten von LODAS automatisch übernommen.
    Und ich warte auf den Tag, an dem mir unser RZ wieder massenhaft Fehlerprotokolle auswirft, dass die BIC falsch ist und dann SEPA-Zahlungen einfach verschluckt. (Ich erinnere mich noch mit Schrecken an das Postbank-BIC-Desaster zum Jahreswechsel, als plötzlich einfach Zahlungen nicht erstellt wurden).

    @DATEV: Wird ist zukünftig der Abgleich der Daten mit den nicht in den zentralen Stammdaten hinterlegten Bankverbindungen vorgesehen? Sie können doch nicht ernsthaft erwarten, dass der Anwender jetzt hier einen manuellen Abgleich vornimmt!

    Viele Grüße

    Mike Hecker

  • Guido Schmidt
    27.06.2014 14:18 Uhr

    Hallo Herr Hecker,

    wir sind in der "komfortablen" Situation, die Bankverbindungen nur in Verbindung mit LODAS und den Steuerprogrammen zu benötigen.

    Für den Stammdatenabgleich ZSD-LODAS hatte ich noch kurz vor der Aktualisierung bei allen betreffenden Mandanten die entsprechende Commerzbank in den ZSD gelöscht und musste halt eben immer den Haken bei der Übernahme der Differenzen herausnehmen. Ein Krücke zwar, aber allemal besser als die Nachbearbeitung im Zahlungsverkehr oder die leidige Rückspeicherung bei einer automatischen, nicht verhinderbaren Änderung.

    Ihr ABER ist berechtigt. Anhand dieses Beispiels sollte DATEV endlich davon Kenntnis nehmen, dass es auch bei "Standardsituationen" Konstellationen geben kann, welche nicht von einem Automatismus gelöst werden können, der jeweilige Anwender sich aber durchaus seiner Verantwortung und Sorgfalt bewusst ist. In solchen Fällen muss eine Eingriffsmöglichkeit vorhanden sein.

    Viele Grüße
    GS

  • Mike Hecker
    01.07.2014 11:59 Uhr

    Liebe DATEV!

    Wie stellt sich die Entwicklung vor, dass zukünftig BIC-Änderungen in den Programmen angepasst werden?

    Mir ist bei den letzten Lohnabrechnungen eben das Commerzbank-Syndrom aufgefallen. Die BIC-Nummern für Arbeitnehmer mit Gehaltskonto bei der CoBa, Krankenkassenüberweisungen auf CoBa-Konten etc. laufen jetzt faktisch an falsche BIC-Nummern (nämlich die mit den Ziffern am Ende, und nicht die mit XXX).

    Lautet die offizielle Handlungsempfehlung möglicherweise "manuelle Prüfung und Anpassung der Daten"? Wenn ja, erwarte ich entsprechende Preisnachlässe und Rücknahme der Erhöhung des Abrechnungsgrundpreises vom Januar.

    Falls die offizielle Handlungsempfehlung unerwarteterweise anders ausfällt, erwarte ich eine Mitteilung, WANN und WIE zukünftig solche Änderungen automatisiert in unserem Super-Duper-Spitzenprogramm übernommen werden können.

    Heute bin ich mal wieder kurz vor 180!

    Mike Hecker

  • Jens Reitter
    01.07.2014 14:03 Uhr

    Hallo Herr Hecker, Hallo Herr Schmidt,

    am 10.06.2014 wurde mit dem Update der Institutionen die sogenannte BLZ-Datei aktualisiert, in dem die Commerzbank ihre BIC auf die Zentrale (COBADEFFXXX) umstellt. Unabhängig von der Filiale wird immer der BIC der Zentrale für die Bankverbindung herangezogen. Diese Information inkl. der Ausnahmen stehen im Dokument Bankverbindung (BLZ/BIC) weicht in den Zentralen Stammdaten (Institutionen) von den Angaben der Bank ab (Dok.-Nr. 1070740) bereit.

    Beachten Sie unbedingt folgenden Hinweis aus dem genannten Dokument
    Wir wurden von den Banken informiert, dass inländische Zahlungsaufträge, die mit der BIC einer Filiale oder einer Zentrale übermittelt werden, angenommen und verarbeitet werden.
    Wenn Sie Fragen haben oder Probleme auftreten, wenden Sie sich bitte an die jeweilige Bank.

    @Herr Schmidt: Könnten Sie mir Ihre Berater und Telefonnummer über die Schaltfläche Nachricht an Autor zukommen lassen? Ich würde mich gerne mit Ihnen, wegen des beschriebenen Sachverhalts, unterhalten.

    Ausblick
    Mit SEPA-Version 2.7 ist der Wegfall der BIC im inländischen Zahlungsverkehr vorgesehen. Damit ist die IBAN das einzige relevante Kriterium, um einen Zahlungsauftrag zu bearbeiten. Wir planen die Umsetzung voraussichtlich im Herbst 2015.

    Mit freundlichen Grüßen aus Nürnberg
    Jens Reitter
    Produktmanagement Querschnittsthemen
    DATEV eG

  • Willi Müller
    01.07.2014 15:14 Uhr
    Zitat von Jens Reitter

    Ausblick
    Mit SEPA-Version 2.7 ist der Wegfall der BIC im inländischen Zahlungsverkehr vorgesehen. Damit ist die IBAN das einzige relevante Kriterium, um einen Zahlungsauftrag zu bearbeiten. Wir planen die Umsetzung voraussichtlich im Herbst 2015 .

    Mit freundlichen Grüßen aus Nürnberg
    Jens Reitter
    Produktmanagement Querschnittsthemen
    DATEV eG

    Hallo Herr Reiter,
    da muss ich mir ja die Augen reiben ... warum wird SEPA 2.7 in Starmoney zwei Jahre früher als bei der DATEV umgesetzt???


    Zitat von Starmoney 6.0

    am 15.11. 2013 veröffentlicht:
    Seit gestern steht ein Onlineupdate fuer StarMoney Business bereit, nach welchem das Programm die aktuelle SEPA Version 2.7 unterstuetzt. Bitte fuehren Sie, falls nicht bereits geschehen, dieses Update aus.
    Fuer weitere Fragen stehen wir Ihnen gerne zur Verfuegung.
    Mit freundlichen Gruessen

  • Uwe Lutz
    01.07.2014 16:26 Uhr
    Zitat von Jens Reitter


    Mit SEPA-Version 2.7 ist der Wegfall der BIC im inländischen Zahlungsverkehr vorgesehen. Damit ist die IBAN das einzige relevante Kriterium, um einen Zahlungsauftrag zu bearbeiten. Wir planen die Umsetzung voraussichtlich im Herbst 2015.

    Hallo Herr Reitter,

    die SEPA-Version 2.7 war -so hatte ich dieses bisher verstanden- (auch?) dafür zuständig, dass die verkürzten Vorlauffristen bei SEPA-Lastschriften genutzt werden können.

    Dies wird im Zahlungsverkehrsprogramm seit der Version 6.53 unterstützt, so dass diese Version doch schon umgesetzt ist.

    Habe ich hier irgendwo einen Denkfehler?

    Und ich hoffe, der Herbst 2015 ist für die Umsetzung des Wegfalls der BIC im nationalen Zahlungsverkehr tatsächlich nicht Ernst gemeint. Wir können unsere Mandanten auch nur eingeschränkt davon überzeugen, dass wir zum Einlesen der Stammdaten aus Vorsystemen die alte Bankleitzahl weiterhin benötigen. Dies führt zu ziemlichen Mehraufwand bei uns bzw. bei unseren Mandanten.

    Es sollte doch irgendwie möglich sein, dies zeitnah zu ändern.

    Und wenn der vollständige Wegfall so schnell nicht umsetzbar ist, sollte das Einlesen der Bankdaten ohne Bankleitzahl anhand der IBAN möglich sein.

    Dies war bisher nicht machbar, weil im Rahmen des IBAN-Umsetzungsassistenten diese alte Bankleitzahl notwendig ist. Eigentlich sollte aber doch der Umsetzungsassistent nicht mehr erforderlich sein - oder sehe ich das falsch?

    Und wenn doch, sollte beim Einlesen der IBAN auch automatisch eine BLZ ausgelesen werden können. In Excel ist diese Formel zumindest leicht programmierbar.

    Liebe DATEV, bitte helft uns mal bei der Arbeitserleichterung.

    Danke!

    Uwe Lutz

  • Ralph Maier
    02.07.2014 09:48 Uhr

    Hallo,

    ist zwar ein wenig "off topic", aber es wäre auch hilfreich, wenn in den Steuerprogrammen aus einer eingegebenen IBAN, BLZ und Kto. generiert würden; wie in den Stammdaten. Die Bestückung der Stammdaten erfolgt bei Neumandaten häufig via Steuerprogramme. Danke.

    Gruß R.Maier

  • Willi Müller
    02.07.2014 10:45 Uhr

    Hallo Herr Reitter,
    nochmal nachgefragt:
    Ist es richtig, dass seit Herbst 2013 (SEPA 2.7) für Inlandszahlungen keine BIC mehr notwendig ist, die DATEV die programmtechnische Umsetzung hierfür aber erst im Herbst 2015 fertig hat und wir uns und unsere Mandanten deshalb zwei Jahre unnötigerweise mit Erfassung , Änderung und Nachfragen wegen der BIC herumschlagen müssen? Und das, obwohl die DATEV uns nicht nur mit internen Hinweisen, sondern sogar unsere Mandanten mit Anzeigen in Zeitungen davon überzeugen möchte, dass es höchste Zeit für die SEPA Umstellung ist? Das hätte man dann wohl erst mal den eigenen Entwicklungsabteilungen sagen müssen.
    Freundliche Grüße
    Willi Müller

  • Jens Reitter
    02.07.2014 14:56 Uhr

    Hallo Newsgroup,

    die programmtechnische Umsetzung in den DATEV-Programmen, dass nur noch die IBAN eingegeben werden muss, erfolgt nicht erst im Herbst 2015, sondern im Herbst 2014 (DVD 8.2). Ausnahmen bilden hier die Lohnprogramme und dem Zahlungsverkehr pro, die eine Umsetzung mit der Jahreswechselversion 2014/2015 vorsehen.

    Mit diesen Programm-Versionen ist es ausreichend in den Stammdaten, bei der Erfassung der Bank, nur noch die IBAN (ohne BIC) zu erfassen. Die Programme rechnen automatisch die von Ihnen erfasste IBAN in BLZ/BIC und Kontonummer um.

    Eine vollständige Unterstützung der SEPA-Version 2.7 erfolgt voraussichtlich erst im Herbst 2015

    Dies geschieht aus folgenden Gründen:
    Nicht alle Banken haben Stand heute vollständig auf die SEPA-Version 2.7 umgestellt. Aus diesem Grund bleibt die BIC in den Anwendungen vorerst bestehen.

    Auch nach der Einführung des IBAN-ONLY-Verfahrens wird weiterhin eine BIC benötigt. Beispielsweise für Zahlungstransaktionen außerhalb des SEPA Raumes (z.B. TARGET2 Zahlungen).

    Des Weiteren ist die BIC hilfreich, um relativ einfach die Bank des Zahlungsempfängers bzw. des Zahlungspflichtigen zu identifizieren.

    Diese und weitere Informationen finden Sie u. a. auf folgender Internetseite:
    www.zentraler-kreditausschuss.de


    Mit freundlichen Grüßen
    Jens Reitter
    Produktmanagement Querschnittsthemen
    DATEV eG

  • Uwe Lutz
    02.07.2014 18:10 Uhr

    Hallo Herr Reitter,

    Herbst 201 4 ist ja schon eine ganz andere Aussage als Herbst 201 5 .

    So hatte ich dies bisher auch verstanden - hatte nur aufgrund Ihres vorhergehenden Beitrags befürchtet, dass sich dies (aus welchen Gründen auch immer) verschoben hätte.

    Wenn dies nicht so ist und das Update mit der Herbst-DVD zu erwarten ist, ist dies ja wieder im "grünen Bereich".

    Viele Grüße
    Uwe Lutz

  • Mike Hecker
    03.07.2014 09:38 Uhr
    Zitat von Uwe Lutz

    ... hatte nur aufgrund Ihres vorhergehenden Beitrags befürchtet, dass sich dies (aus welchen Gründen auch immer) verschoben hätte ....

    Nach den SEPA-Erfahrungen der letzten Monate wäre das aber nicht ungewöhnlich ;)