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SEPA-Basislastschrift / Ratenzahlung

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    Einträge 1-8 / 8

    Seite 1 von 1

  • Martin Kramer
    07.04.2014 23:27 Uhr

    Liebe Datev,

    bei der Rechnungsschreibung mittels SEPA-Basislastschrift muss ich bei Ratenzahlungen derzeit - neben der systemseitig generierten Pre-Notification - eine manuell erstellte und von der Rechnung abweichende Pre-Notification beifügen (beispielsweise wenn ich den Rechnungsbetrag von 4.500 Euro in drei Monatsraten jeweils zum 23. eines Monats abbuchen möchte). Besteht zumindest eine geringe Hoffnung, dass sich dieser Geschäftsvorfall in absehbarer Zeit (< 12 Monate) in der Rechnungsschreibung selbst und ohne manuelle Pre-Notification abbilden lässt?

    Mit freundlichem Gruß
    Martin Kramer

  • Karsten Pfeiffer
    05.02.2015 09:49 Uhr

    Hallo Herr Kramer,

    bei DATEV scheint es keine Ratenzahlungen zu geben, sonst würde schon ein Workaround veröffentlicht.

    Hier zeigt sich aber wieder, dass DATEV die SEPA Umstellung komplett vergurkt hat und nun auch kein Konzept hat aus dieser Misere heraus zu kommen.

    Um zumindest halbwegs das Rad nicht wieder neu zu erfinden baue ich mir gerade eine Vorlage zusammen und siehe da, DATEV hat auch hier für einen Stolperstein gesorgt. Die Mandatsreferenz ist immer noch nicht in die Vorlage zu integrieren. Da DATEV bei der Vergabe der Mandatsreferenz geschlampt hat (DATEV ist der irrigen Meinung, dass es für jede Bankverbindung eine eigene Mandatsreferenz geben müsse), kann ich die Vorlage an dieser Stelle nicht universell aufbauen. Es ist vielmehr manuell die Mandatsreferenz zu ermitteln und in das Schreiben aufzunehmen. Der im SEPA Thread genannte Workaround ist nicht anwendbar, die Mandatsreferenz gilt nur für ein Bankkonto. Ändert sich die Bankverbindung, ändert sich die Mandatsreferenz. Diese Änderung (oder zusätzliche Bankverbindung) kann mit dem Workaround nicht mehr abgebildet werden.

    Es ist also dringend geboten einen Zugriff auf die Mandatsreferenz herzustellen!

    Viele Grüße

    K. Pfeiffer

  • Christian Seidel
    16.03.2015 09:44 Uhr

    Guten Morgen an alle,

    entschuldigen Sie bitte die verspätete Antwort auf Ihre Anfrage.

    Wie im Infodokument 1080507 in der Informationsdatenbank beschrieben, ist das Anbieten eines Platzhalters für die SEPA-Mandatsreferenz nicht möglich.
    Einem Mandat in den Zentralen Stammdaten können mehrere Adressaten zugeordnet sein. Bei jedem dieser Adressaten können wiederum eine oder mehrere Bankverbindungen hinterlegt sein.
    Im Gegensatz dazu bezieht sich ein SEPA-Lastschriftmandat inkl. dessen Mandatsreferenz immer auf eine bestimmte Bankverbindung, wie Herr Pfeiffer bereits geschrieben hat.
    Da die Schriftguterstellung in Eigenorganisation compact / classic / comfort pro auf Basis eines Mandanten erfolgt, unabhängig von dessen Rechnungen und der zugrunde liegenden Lastschriften, ist die SEPA-Mandatsreferenz in diesem Prozess somit nicht eindeutig.

    Viele Grüße aus Nürnberg

    Christian Seidel
    (DATEV eG)

  • Karsten Pfeiffer
    17.03.2015 08:03 Uhr

    Guten Morgen Herr Seidel,

    schade, dass Sie diese Info erst gestern gepostet haben, ich hätte Sie gerne Herrn Dr. Krug übergeben. Ihre Antwort zeigt deutlich, dass Sie das Thema SEPA vollständig versemmelt haben und auch nicht bereit sind, die gemachten Fehler zu reparieren.

    DATEV ist der Meinung, dass das Mandat an das Konto gebunden ist. Ich habe keine Ahnung, wer diesen Unfug verbreitet, meine Bank war es nicht.

    Bedenken Sie, dass wir als Genossen Ihr Gehalt bezahlen, liefern Sie endlich Programmfunktionen mit denen wir unsere Organisation so gestalten können, dass wir endlich effektiv und effizient arbeiten
    können.

    K. Pfeiffer

  • Christian Seidel
    20.03.2015 10:52 Uhr

    Guten Morgen Herr Pfeiffer,

    das Thema SEPA gerade in Verbindung mit Ratenzahlung ist sehr komplex.

    Um auf Ihre Bedürfnisse ausreichend einzugehen, ist es sinnvoll, dass sich ein Kollege Ihre Konstellation auf Ihrem System ansieht.
    Bitte melden Sie sich im Service unter 0911 / 319 6775.

    Viele Grüße aus Nürnberg
    Christian Seidel
    (DATEV eG, Service Dokumentenmanagement)

  • Karsten Pfeiffer
    23.03.2015 15:44 Uhr

    Sehr geehrter Herr Seidel,

    bei SEPA handelt es sich um ein so komplexes System, dass DATEV dieses nicht umgesetzt bekommt. Ich stelle mir allerdings die Frage warum es einer Sparkasse gelungen ist SEPA lange bevor DATEV die wesentlichen Parameter vorliegen hatte die Kunden vollumfänglich unterrichten konnte.

    Die Umsetzungsfehler von DATEV nerven unglaublich. Und das Sie meinen, ich solle den Anwenderservice anrufen finde ich ziemlich frech. Wenn DATEV nicht zugeben möchte, dass es das Thema SEPA nur notdürftig umgesetzt hat, bitteschön, dann rufen Sie mich an. Ich weis, was ich benötige, wer nicht liefern kann ist DATEV.

    K. Pfeiffer

  • Christian Seidel
    15.04.2015 13:42 Uhr

    Hallo Herr Pfeiffer,

    wir können gut nachvollziehen, dass Sie mit Hilfe der Schriftguterstellung auf SEPA-Daten wie die Mandatsreferenz zugreifen möchten und prüfen aktuell verschiedene Lösungsansätze.
    Ziel muss sein, dass Sie genau die passenden Daten mit Hilfe der potentiellen neuen Platzhalter geliefert bekommen, die Sie im jeweiligen Szenario benötigen.
    Bei der Ratenzahlung benötigen Sie beispielsweise die Daten desjenigen, der als Kontoinhaber für die spezifische Rechnung eingetragen ist.
    Ebenso sind andere Szenarien denkbar, bei denen die Rechnung keine Rolle spielt.
    Wie Sie sehen, ist es mit dem Anbieten eines einfachen Platzhalters nicht getan. Deshalb können wir heute noch keine Aussage zum Lösungsweg und -zeitpunkt treffen.

    Viele Grüße aus Nürnberg

    Christian Seidel
    (DATEV eG, Service Dokumentenmanagement)

  • Andreas Hofmeister
    15.04.2015 14:15 Uhr

    Guten Tag Herr Seidel,

    das komplexe System SEPA war angekündigt und traf keinen unvorbereitet (wenn er sich damit rechtzeitig beschäftigt hätte und entsprechend geplant hätte).

    Jetzt aber hier zu posten, dass man sich u.a. damit beschäftigt, Lösungsansätze für SEPA-Platzhalter zu finden, ist schon wieder ein Zeichen dafür, dass auch die DATEV den SEPA-Zug zwar marketingmäßig vor dem 1.2.2014 angekündigt hat. Details von SEPA im Vorhinein zu berücksichtigen, war - im Nachhinein betrachtet- nicht gerade die Stärke der DATEV.

    Aber auch hier zeigt sich mal wieder, wie starr doch das ganze EO-Stammdatengerüst ist. Mal wieder ein Fall für die "evolutionäre Weiterentwicklung" der Software!

    Manchmal fragt man sich wirklich, wo im Hause DATEV der Bezug zur Praxis herkommt!

    MfG

    Hofmeister