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Wellpappe statt grüner Zettel?

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    Einträge 1-11 / 11

    Seite 1 von 1

  • Mike Hecker
    08.08.2014 11:44 Uhr

    Hallo DATEV!

    Kann mir bitte mal einer erklären, warum seit kurzem teilweise so komische Wellpappeeinleger statt der grünen Zettel in den Auswertungen zu finden sind?

    Bitte dringend wieder ändern, das Aussortieren der Pakete ist damit furchtbar. Erstens ist die Entsorgung schwieriger und zweitens sind mir schon oft Auswertungsseiten an den Papptafeln "kleben" geblieben und beinahe mit in den Altpapiercontainer gewandert.

    Keine gute Entscheidung!!!! (ok, warum auch, wie immer nach dem Schemea "Hier Nutzer! Nimm das! Und keine Widerrede!"

    Schöne Grüße

    Mike Hecker
    (zur Zeit mal wieder über das DATEV-Paket genervt)

  • Mario Ciarmoli
    13.08.2014 10:44 Uhr

    Hallo Herr Hecker,

    vielen Dank für Ihre Fragestellung. Sie haben schon richtig vermutet, dass es einen Grund für diese evtl. nur temporäre Umstellung gibt. Im Laufe der letzten Monate hat sich die Struktur unserer Auswertungssendungen so geändert, dass sich teilweise nur noch mehrere Bündel mit kuvertierten Gehaltsabrechnungen durch das grüne Trennblatt separiert aufeinander gestapelt in den Paketen befinden. Bei unserem sehr automatisierten Produktionsprozess müssen die Sendungsinhalte mit unseren Maschinen mehrfach aus unseren Transportbehältern ausgehoben werden. Hier haben wir festgestellt, dass durch die geänderte Struktur mehr Störungen auftreten können, die wiederum Unterlagenvermischungen verursachen. Um das zu vermeiden bzw. zu minimieren, haben wir diese Umstellung auf die Trennkartonagen kurzfristig veranlasst. Vermutlich bis Ende August 2014 können wir die Wirksamkeit der Maßnahme abschätzen und werden dann über eine dauerhafte Umstellung entscheiden.
    Wir wollen Sie und unsere anderen Kunden also nicht ärgern, sondern Schaden durch Unterlagenvermischungen für alle Beteiligten nachhaltig verhindern.

    Gerne erläutern wir Ihnen bei einem Besuch in Nürnberg die technischen Anforderungen im Prozess vor Ort im Druck-, Logistik- und Servicezentrum Ihrer Genossenschaft.

    Schöne Grüße aus Nürnberg

  • Mike Hecker
    13.08.2014 11:33 Uhr

    Hallo Herr Ciarmoli!

    Danke für Ihre Antwort. Da wir mit unserer Kanzlei vor einigen Jahren (na gut, es ist sicher schon sechs oder sieben Jahre her) das Druckzentrum besucht haben, kann ich mich noch gut an die Abläufe erinnern. Natürlich nehme ich Ihre Einladung dankend an - ich würde meinen Besuch dann aber evtl. mit einem "Benutzerlabor" verbinden und dann auch gleich mal als Versuchskaninchen bzw. Ideengeber für die künftige Programmentwicklung einspringen. (Das Angebot steht ja auch schon seit ewigen Zeiten an DATEV).

    Zurück zum Thema:
    Ihre Argumentation ist zwar in gewisser Weise nachvollziehbar. Meine jugendliche Naivität würde mir aber sagen, dass die unterschiedlichen Zwischeneinleger noch mehr Ärger heraufbeschwören. Weil dann ja die automatischen Hebevorgänger in den Sammelbehältern auf unterschiedliche Zwischenblätter eingehen müssen.

    Abgesehen davon ist die Pappenlösung auch nicht sehr umweltfreundlich. Die Zwischenblätter konnten in der Kanzlei wenigstens noch einer Wiederverwertung (als Trennblätter in Ordnern, als Notizzettel etc.) zugeführt werden. Die Pappen sind nur dazu da, den Altpapiercontainer zu füllen. Sorry, die Entscheidung in Nürnberg ist (wie so oft) wieder mal nur einseitig und bis maximal zum Verlassen der Versandstation gedacht. Was kümmert uns das was draußen passiert.

    Ebenso sind in letzter Zeit verstärkt diese "Büroklammern" in den Lohnbriefen zu finden. Früher waren diese nur bei umfangreichen Sendungen vorhanden - letzte Woche wurden damit mehrmals auch nur zwei Lohnumschläge miteinander verbunden.

    Nun ja. Ich glaube es bringt nichts sich aufzuregen. DATEV entscheidet, der Anwender muss es schlucken.

    Sollten Sie jedoch Wert auf die Anwendermeinung legen stehe ich Ihnen gern für ein Telefonat zur Verfügung. Auf alle Fälle darf ich Ihnen schon jetzt mitteilen, dass die DATEV-Entscheidung in den Kanzlei bei uns zu Mehraufwand (personell, entsorgungstechnisch) führt.

    Freundliche Grüße

    Mike Hecker

    PS: Wann soll ich im Druckzentrum vorbei kommen?


    Nachtrag: Ich habe eben beim heutigen Paket mal einen Test gemacht: Wie wäre es, zwischen der letzten Auswertungsseite und der komischen Wellpappe noch ein grünes Trennblatt einzulegen? Damit sollten Ihre automatischen Hebegeräte kein Problem haben und die einzelnen Verarbeitungspäckchen gut greifen können - und ich hätte die Gewissheit, dass keine Auswertungen an der Pappe "kleben".
    Im Test jetzt lief es prima, abgesehen vom Abfall.

  • Mario Ciarmoli
    10.11.2014 09:29 Uhr

    Hallo Herr Hecker, sehr geehrte Lohn-Anwender,

    da der im Artikel angesprochene Test der Trennkartonage aus Wellpappe nicht zum gewünschten Erfolg geführt hat, werden wir einen weiteren Test zur Vermeidung von Unterlagenvermischungen starten. Dieser wird voraussichtlich in der KW46 bis einschl. KW49 / 2014 erfolgen. Im Gegensatz zum bisherigen Test wird keine Wellpappe, sondern eine erheblich dünnere und auch besser in der Kanzlei weiterverwendbare Graukartonage eingesetzt (z. B. als Trenneinlage für Ordner). Anfang Dezember 2014 können wir die Wirksamkeit der Maßnahme abschätzen und werden dann über eine dauerhafte Umstellung entscheiden.
    Wie bereits im vorherigen Beitrag beschrieben, wollen wir unsere Kunden nicht mit zusätzlichem Verpackungsmaterial belasten, sondern sicherstellen dass Schaden durch Unterlagenvermischungen für alle Beteiligten nachhaltig verhindert wird.

    @Herr Hecker - Dieses Verfahren dürfte Ihrem Test näher kommen, nur dass wir auf die Wellpappe verzichten.

    Vielen Dank für Ihr Verständnis und schöne Grüße aus Nürnberg

    Mario Ciarmoli
    DATEV eG
    Logistik Center

  • q werty
    12.05.2015 08:21 Uhr
  • Martin Mustermann
    12.05.2015 08:38 Uhr

    Na da hat vermutlich ein komplettes Designteam monatelang drüber nachgedacht!

  • Ralph Maier
    12.05.2015 08:38 Uhr

    Hi DATEV,

    sehen ja echt lässig aus, die neuen Trennblätter. Wirklich toll. Nur zwei Wünsche:

    1. Ein wenig größer als DINA4 wäre sicherlich als Trennblatt hilfreicher, als das "Augenkrebsmuster".

    2. Statt dem Muster vielleicht das ganz Trennblatt in leichtem grün, statt rote Farbe.

    Ergo: Am Besten so wie es die letzten Jahre war. Es hat sich darüber noch niemand beschwert, warum ändert ihr denn Dinge, die nicht gewünscht sind und ändert Anderes nicht, was tausendmal gewünscht wurden. Andersrum geht's.

    Ich möchte nicht wissen, wie viel Stunden im Bereich Marketing und Design dafür verwendet wurden.

    Sorry, ich möchte wirklich nicht unkonstruktiv wirken, aber ich sehe hier Nullkommanadanienteundnichts an Verbesserung. Grüne Bläter -> Wellpappe -> zurück zu grünen Blättern. Man muss das Rad doch nicht immer neu erfinden und vor allem nicht viereckig.

    Gruß R.Maier

  • Mike Hecker
    12.05.2015 09:39 Uhr

    Hallo Herr Maier!

    Wer meine Beiträge kennt weiß dass ich durchaus ein kritischer DATEV-Anwender bin. Immerhin habe ich vor Monaten diesen Thread ja auch eröffnet ;)

    Aus meinem damaligen Beitrag hat sich ein recht guter telefonischer Kontakt mit einem netten Kollegen vom Qualitäts-Management von DATEV ergeben, der mir die damaligen Gründe der Wellpappen erläutert hat. Wir haben danach auch mehrmals über die etwas dünneren Kartoneinleger gesprochen und kürzlich haben wir dabei auch über die Pläne zur Umstellung der Trennblätter auf das neue Format gesprochen.

    Ich gebe zu, dass ich auch nicht so ganz begeistert bin, jedoch habe ich durchaus Verständnis für die Änderung in Nürnberg - die ganz einfach in der neuen Druck- und Sortiertechnik begründet liegt.
    Sicherlich gibt es Verbesserungspotenzial auf beiden Seiten, und es sollten auch bei solchen Änderungen immer beide Seiten beachtet werden. Was nutzt es wenn im Druckzentrum in Nürnberg alles flott und fehlerlos durchläuft und im Gegenzug damit bundesweit in tausenden Kanzleien Mehraufwand durch die aufwändigere Auswertungssortierung entsteht. Von daher bin ich zur Zeit noch sehr skeptisch bzgl. der Größe der Trennblätter mit dem normalen DIN-A4-Format.
    Solange beim Lohn die Personalauswertungen kuvertiert gedruckt werden mag das vielleicht noch funktionieren. Wenn aber keine Kuverts im Paket vermute ich doch mehr Einzelblätterzählen statt Komplettpaket herausnehmen.

    Es wird sich zeigen, wie das in den Kanzleien ankommt. Jedoch wünsche ich mir seitens der DATEV dass es nicht wieder auf Biegen und Brechen durchgesetzt werden sollte - sondern ich hoffe dass auf die Erfahrungen im Posteingang der Kanzleien unbedingt eingegangen wird (eingegangen werden muss!).
    Und die Hoffnung stirbt ja bekanntlich zuletzt.

    Viele Grüße

    Mike Hecker

  • Ralph Maier
    12.05.2015 14:51 Uhr

    Hallo Herr Hecker,

    vielen Dank für Ihr Statement. Ich gestehe, dass ich dem "Trennblatt-thread" erst jetzt Beachtung geschenkt habe, da es für mich jetzt nicht sehr relevant war und ich nicht alle Beiträge "zurück" gelesen hatte.

    Ich nutzte die grünen Trennblätter nach Kürzung der Höhe auf das DINA4 Format, als Ordnertrennblätter (sortieren etc.). In den Ordnern sah das Ganze für das Auge sehr angenehm aus und das Papier wurde weiterverwendet.

    Wäre es denn verkehrt, die Trennblätter auf ein die Länge von DINA4 zu begrenzen und meinetwegen die Breite auf DINA4+0,5cm zu legen. Wenn dies dann eben für eine DATEV nicht machbar ist, sondern auf DINA4 reduziert wird, weil´s nur billiger ist, hätte ich kein Verständnis. Sollte es technisch problematisch sein, sähe das schon anders aus; ich will es eben nicht glauben.

    Ich denke, mit o.g. Lösung wäre die höchstmögliche Funktionalität der Trennblätter erreicht und könnten ökologisch betrachtet vollständig wiederverwendet werden; im Übrigen könnte man auf ein Einfärben (Zusatzkosten - ökologisch kontraproduktiv) vollständig verzichten. Ich glaube nämlich nicht, dass das "Flugplatz-Design" allein genügt. Skepsis bezüglich des Formates trifft es wohl nicht ganz. Trennblätter im gleichen Format betrachte ich, zumindest für "den Kunden" als die denkbar schlechteste Lösung.

    Dies führt definitiv zu deutlichem Mehraufwand in den Kanzleien; insbesondere wird das Risiko des Übersehens eines Trennblattes von Null auf X erhöht. Genau dieses "Blätterzählen" halte ich eben für eine Zumutung.

    Im Übrigen pflege ich auch regelmäßig, sehr nette telefonische Kontakte, beteilige mich an Piloten und versuche im Dialog Verbesserungsvorschläge anzubringen. Ihr netter Kontakt in allen Ehren, aber ich denke es bleibt beim "nett". Wenn es in den Kanzleien "ankommt" spielt es keine Rolle mehr "wie"; es wird müssen und wenn nicht, wird es ausgesessen.

    An der Stelle möchte ich nochmals freundlichst an die Reanimierung des kostenlosen SMS-Dienstes erinnern.

    Gruß R.Maier

    p.s.: Es geht hier indes auch nicht darum, die Kontakte, die wir zur DATEV pflegen, zu diskreditieren. Ich weiß es und bin überzeugt, dass die Leute an der DATEV-Front immer hilfsbereit, freundlich und zuvorkommend sind. Die Entscheidungsträger sollten öfters ihre Ohren, wie auch die Servicemitarbeiter, auf Anwenderniveau senken.

  • Andreas Hofmeister
    12.05.2015 15:02 Uhr

    Hallo Herr Maier,

    kann mich Ihrer Forderung nach Wiederbelebung des SMS-Services nur anschließen.

    Leider habe ich die Hoffnung aufgegeben. Was soll´s - erinnern wir uns einfach gerne daran......

    Stattdessen lesen wir mittlerweile Berichte über "Blogs zum demografischen Wandel im Service". Die Zeiten ändern sich halt.....

    MfG

    Hofmeister

  • theo b.
    12.05.2015 15:25 Uhr

    halb OT: Die Kapazitäten für das veraltete System SMS (offizieller Grund für die Einstellung der Free-SMS) werden ja jetzt anscheinend für AN Online benötigt. Soviel zum 'veralteten System'.

    @Herr Hecker: Hab Ihre Kommentare/Kritiken bezügl. der neuen Authentifizierungssysteme bei fb gelesen. Nach verlässlichen Quellen gibt es den aktuellen Wildwuchs aufgrund mangelnder Kommunikation zwischen den Abteilungen. Nuff said. Ich befürchte mit dem Großraumbüro wird das auch nicht besser.