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AN in Gleitzone rutscht unter 450€

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    Einträge 1-3 / 3

    Seite 1 von 1

  • Daniel Voss
    02.09.2015 09:25 Uhr

    Hallo zusammen,

    habe folgenden Fall sozialversicherungsrechtlich zu beurteilen, den hier sicher schon einmal jemand abgerechnet hat:

    Ich rechne einen AN mit 460 /Monat in der Gleitzone ab. Der Mitarbeiter hat seinen Jahresurlaub bereits genommen und muss/möchte nun im September den gesamten Monat unbezahlten Urlaub nehmen. Ich sehe nun das Problem, dass durch den unbezahlten Urlaub das durchschnittliche Entgelt über das Jahr gesehen unterhalb von 450 liegen wird.

    Was ist in solch einem Fall zu tun? Gibt es hier eine Möglichkeit, dass sozialversicherungspflichtige Beschäftigungsverhältnis aufrecht zu erhalten oder würde der AN zwangsläufig rückwirkend unter die Geringfügigkeitsregeln fallen? Hier sehe ich dann wieder das Problem, dass der AN dann wieder nicht in der Krankenversicherung versichert ist etc.

    Sollte mir hier jemand weiter helfen können wäre das wirklich toll.

    Vielen Dank vorab!

    Gruß Daniel Voß

  • Wolfgang Stein
    03.09.2015 17:56 Uhr

    Hallo Herr Voß,

    bei einer Unterbrechung mit unbezahltem Urlaub laufen die Sozialversicherungstage einen Zeitmonat weiter. Eine Meldung an die Krankenkasse erfolgt daher nicht.
    Der Arbeitnehmer kann auch bei unbezahltem Urlaub in der Gleitzone abgerechnet werden.
    Informationen zur Gleitzone finden Sie auch im Dokument Gleitzone (Beispiele für Lodas).

    Mit freundlichen Grüßen
    Wolfgang Stein
    Personalwirtschaft
    DATEV eG

  • Daniel Voss
    08.09.2015 11:39 Uhr

    Hallo Herr Stein,

    danke für Ihre Hilfe. Das Problem hat sich zwar zwischenzeitlich erledigt, die Frage wird aber sicher in Zukunft noch einmal auftauchen. Werde dann Ihren Rat zur Hilfe ziehen können.

    Gruß Daniel Voß